4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mehr als die Hälfte wert

Wir testeten den 124 PS starken Diesel-RAV4 von Toyota. Nach längerer Pause soll die Frontantriebsvariante des Kompakt-SUV Marktanteile zurückerobern.

Bernhard Reichel

Eigentlich könnte das Segment RAV-Klasse heißen oder das Auto SUV4. Wer schon "Recreational Active Vehicle" als Namen trägt, hat es gar nicht mehr nötig als SUV bezeichnet zu werden, schon gar nicht als Vorreiter des jetzigen Booms.

So manche Marke hielt sich nur durch einen SUV am Leben und kaum ein Hersteller hat nicht mindestens einen im Programm. Der neue Lieblingsstar unter Österreichs SUVern heißt VW Tiguan, der erste. Vom RAV4 erscheint 2013 aber die bereits vierte Generation. Von Modell zu Modell perfektionieren die Japaner ihren Trendsetter.

Was den Nutzwert im Alltag angeht, mussten wir auch nach intensiven Testwochen feststellen, dass da alles passt. Für Emotionen bleibt wenig Spielraum und sie sind auch nicht auf jedermann übertragbar.

Daher Fakten: Im Vergleich zur genannten ersten Generation wuchs der SUV um gute 40 Zentimeter in die Länge. Auch das Leergewicht kraxelte zügig bergauf.

Optisch gliedert sich der Neue in das Toyota-Familiendesign ein. Das Reserverad außen auf der Heckklappe fehlt seit der dritten Generation, die auf der Seite angeschlagene Heckklappe übrigens erst jetzt.

Dieses vordergründig robuste, tatsächlich bloß unpraktische Feature wollte man dem RAV4 lange nicht nehmen, zum Glück tat man es nunmehr.

Die Gestaltung des Armaturenbretts wirkt mit seinen massiven Elementen wie ein Baukastensystem. Der Funktionalität tut das immerhin gut. Alles befindet sich an seinen Platz, Faxen gibt es keine. Die Blinker beherrschen nun auch dreimaliges Komfortblinken.

Die Intuitivität der Bedienbarkeit des Navigationssystems ist aktuell nicht zu toppen, die Grafik der Karte schon. Ingesamt vermittelt der Toyota das Gefühl, einen langfristigen Partner gefunden zu haben.

Ob wir den Allradantrieb vermissen, wie viel Diesel versprudelt wird und ob sich doch noch eine Schwäche offenbart, lesen Sie hier.

News aus anderen Motorline-Channels:

Toyota RAV4 2.0 D-4D 2WD - im Test

Weitere Artikel:

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).