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Fahren & Tanken

Unter der Haube unseres Testwagens verrichtete der aus dem VW-Regal bekannte Zweiliter TDI mit 140 PS seinen Dienst. Damit zählt der Altea zweifellos zu den flotteren Vertretern der Minivan-Liga, das Aggregat passt gut zum sportlichen Anspruch des Spaniers.

Mit 320 Nm steht bei so gut wie jeder Drehzahl genügend Power zur Verfügung, den Sprint auf die obligaten 100 km/h erledigt der Altea in 9,9 Sekunden, die theoretische Höchstgeschwindigkeit liegt bei 201 km/h.

Wer sich zu einer sportlicheren Fahrweise animieren lässt - das kann der rassige Spanier gut - der entfernt sich natürlich zum Teil deutlich von den Werksangaben. Bei zartem Gasfuß verspricht das Werk einen Drittelmix von 5,7 Litern, realistisch ist ein Verbrauch zwischen 6,5 und acht Litern.

In unserem Testwagen war das kleine Sportpaket verbaut, das unter anderem 16-Zoll Alufelgen und ein Sportfahrwerk beinhaltet. Hätten wir die Wahl, würden wir auf das für ein Fahrzeug dieser Gattung schlichtweg zu harte Sportfahrwerk verzichten und dafür zu den wesentlich peppigeren 17-Zoll Alus greifen, die auch seperat erhältlich sind.

Nachteil der Paket-Politik: Wer die tadellosen Sportsitze nicht missen möchte, der wird zwangsweise auch mit dem Sportfahrwerk beglückt, einzeln sind diese Goodies leider nicht erhältlich.

Die direkte Lenkung vermittelt guten Fahrbahnkontakt, kurvenreiche Landstraßen machen mit dem Altea großen Spaß, im Grenzbereich schiebt der Spanier über die Vorderräder.

Apropos Grenzbereich, ESP lässt sich Seat leider bei allen Ausstattungs- und Motorvarianten mit rund 500,- Euro extra bezahlen, schade.

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