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Innenraum

Unser Testwagen war nicht mit Recaro-Sitzen ausgestattet, daher hätten wir theoretisch auch zu Fünft auf Reisen gehen können. Wirklich bequem wäre das aber nicht geworden. Sitzen vorne zwei ausgewachsene Personen bequem, bleibt in der hinteren Reihe wenig Platz für die Knie, von längeren Fahrten in voller Besetzung ist abzuraten.

In Ordnung dagegen der Kofferraum und die Variabilität, 340 Liter schluckt die Höhle (mit hoher Ladekante), bei Bedarf kann die Rücksitzbank geteilt umgeklappt werden, das Gepäckraumvolumen erhöht sich dementsprechend.

Aber zugegeben: Als Familienkutsche oder Lastenesel wird der Cupra R ohnehin nicht allzu oft missbraucht werden. Der stolze Besitzer wird es bei jeder sich bietenden Gelegenheit ordentlich krachen lassen, das Cockpit geht dabei helfend zur Hand.

Da wären einmal die Sitze, gut konturiert, straff gepolstert, sehr guter Seitenhalt. Die fehlende Lordosenstütze war kein Problem, das Kreuz fand auch so genügend Unterstützung. Einziges Manko: Wir wurden das Gefühl nicht los, dass das Gestühl irgendwie zu früh zu Ende ist, als ob an den Schultern etwas fehlt, allerdings gewöhnt man sich daran.

Der Stoff der Sitze kann sich ebenfalls sehen lassen, die eingestickten „R“-Logos und die roten Ziernähte peppen die schwarze Höhle zusätzlich auf. Rote Nähte finden sich auch an Handbremse, Ganghebel und Dreispeichen-Lederlenkrad, letzteres hat sogar die aus dem Rallyesport bekannte Mittelnaht – ebenfalls in rot.

Stichwort Lenkrad: Axial und vertikal verstellbar, zusammen mit dem in der Höhe justierbaren Fahrersitz lässt sich rasch eine gute Sitzposition finden. Je nach Statur und persönlicher Sitzposition ist da allerdings die Mittelkonsole lästig, die stellt sich nämlich dem rechten Knie und Schienbein in den Weg.

Wer den Weg in den Fußraum schafft, findet Alu-Pedalerie und eine monströse Alu-Stütze für den linken Fuß, wenn der von Kupplungsarbeit oder Linksbremsen Pause machen will.

Hervorzuheben wäre auch die Geräuschdämmung. Die ist geglückt, Windgeräusche halten sich vornehm im Hintergrund, vom Motor ist bis auf vereinzeltes Turbo-Pfeifen auch nichts zu hören. Was einerseits gut, andererseits auch irgendwie schade ist: Eine Fahrmaschine darf auch ein bisschen Lärm machen, wie wir meinen. Vom ursprünglichen Plan, das Auspuffsystem in Eigenregie anzubohren, haben wir dann aber doch Abstand genommen...

Materialanmutung und Verarbeitungsqualität sind in Ordnung, die weißen Scheiben der Instrumente nicht nur fesch, sondern auch gut ablesbar, die Bedienelemente – ganz in VW-Konzern-Tradition – logisch platziert und leicht zu bedienen.

Die Serienausstattung ist üppig und lässt den Grundpreis des Seat Leon Cupra R gleich noch einmal in einem besseren Licht erscheinen. Vom CD-Radio mit vielen Lautsprechern (und tollem Sound) über die Climatronic bis zum Bordcomputer ist nahezu alles an da, was den Auto-Alltag erleichtert und verschönert.

Die Aufpreisliste ist dementsprechend kurz: Alarmanlage, CD-Wechsler oder ein Navigationssystem, mehr Optionen finden sich nicht. Was anders gesehen auch wieder schade ist, ein Tempomat oder eine Radio-Fernbedienung am Lenkrad wären, wenn schon nicht serienmäßig dabei, sinnvolle Extras gewesen.

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