AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Richtiges Klima

Im Hochsommer sind Klimaanlagen ohne Zweifel ein Segen, wer die Kältespender allerdings falsch bedient, riskiert Husten und Schnupfen.

Wer die Klimaanlage im Auto falsch bedient, riskiert trotz warmer Sommertemperaturen Husten und Schnupfen.

"Wird die Temperatur im Innenraum zu stark abgesenkt, wirkt sich das auch auf den menschlichen Organismus aus. Erkältungen oder Kreislaufbeschwerden können die Folge sein", weiß ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

Der Techniker des Clubs hat wichtige Tipps für die richtige Bedienung der Klimaanlage zusammengestellt:

  • Ist das Fahrzeug vom Parken in der Sonne aufgeheizt, muss die heiße Luft so schnell wie möglich aus dem Auto. Um dies zu erreichen, soll der Motor gestartet, die Klimaanlage auf niedrigster Temperatur eingestellt und das Gebläse voll aufgedreht werden. Die Fenster sollen dabei offen sein, damit die heiße Luft schnell entweichen kann.

  • Nach etwa drei Minuten sollten Fenster und ein eventuell vorhandenes Schiebedach geschlossen werden. Nach Betätigung der "Umluft"-Taste wird nur noch die Luft des Wageninneren umgewälzt, dadurch kühlt die Luft schneller ab.

  • Nach weiteren fünf Minuten sollte man die Funktion "Umluft" wieder ausschalten. Ansonsten könnten sich die Scheiben beschlagen und die Luftqualität im Auto nimmt ab.

  • Die Temperatur sollte bis maximal fünf Grad unter der Außentemperatur eingestellt werden. Bei Fahrzeugen mit einer Klimaanlage ohne Temperaturanzeige empfiehlt sich ein kleines Innen-/Außenthermometer, das sonnengeschützt am Armaturenbrett angebracht sein sollte.

  • Die Kühlluft soll nie direkt auf den Körper zielen. Die beste Dauerkühlung erreicht man über die Defrosterdüsen der Frontscheibe.

  • Klimaanlagen sind übrigens auch bei kalter Witterung und Regen praktisch: Sie entziehen Feuchtigkeit, beschlagene Scheiben werden in kurzer Zeit wieder frei.

    "Stellt der Autobesitzer eine Wasserlache unter dem Fahrzeug fest, handelt es sich um Kondenswasser, das vom Verdampfer getropft ist. Das ist ganz normal. Ebenso harmlos ist ein Nebel, der kurze Zeit nach dem Einschalten der Klimaanlage aus den Luftdüsen strömt. Dieser Nebel stammt ebenfalls vom Verdampfer und ist nichts anderes als feuchte Luft", erklärt ÖAMTC-Techniker Kerbl abschließend.
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Weitere Artikel:

    Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

    Was tun, wenn’s kracht?

    Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

    Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

    Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

    Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

    Toyota Aygo X Play im Test

    Von A nach B unter 20.000 Euro

    Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

    Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

    Moderne Antriebstechnik im Wandel

    Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

    Was passt zu Ihrem Alltag?

    Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

    Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.