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Innenraum

„Na servas!“: Genau diese Worte stieß ein weltoffener Copilot aus, als er zum ersten Mal auf den bequemen Sitzen des Modus Platz genommen hat. Auf Nachfrage teilte er mit, dass er sowohl vom schier unheimlich großzügig wirkenden Raumangebot als auch vom doch etwas alternativ gestylten Armaturenbrett gleichermaßen beeindruckt war.

Und wirklich - In den kleinen Franzosen setzt man sich nicht einfach hinein, vielmehr steigt man ein. Die weit öffnenden, ausladenden Türen und die hohe Sitzposition bringen einen nicht zu unterschätzenden Komfortgewinn. Große Fensterflächen sorgen für eine hervorragende Übersichtlichkeit. Man fühlt sich auf Anhieb wohl, nirgends zwickt es, alles wirkt großzügig.

Wie bei Renault üblich, musste für das Armaturenbrett eine besondere Lösung her: Beim Modus kristallisieren sich die geometrischen Formen des Bogen und des Kreises als beherrschende Elemente heraus. Zusammen mit dem LCD-Gupf oberhalb der Mittelkonsole ergibt sich eine doch etwas gewöhnungsbedürftige Aufteilung.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit freut man sich jedoch über den leicht abzulesenden Tachometer, die klare Bedienung der Klimaautomatik und über die putzigen Stummelchen, die der Betätigung des Blinkers und der gegenläufigen Scheibenwischer dienen.

Extra Erwähnung verdienen auch die unzähligen Ablagen im Armaturenbrett, in den Sitzpölstern, unter den Sitzen, im Fahrzeugboden und im Kofferraum. Selbst am Ende des Testzeitraumes stießen wir fast täglich auf eine neue Möglichkeit, irgendwo etwas zu verstauen und nachher nicht mehr wieder zu finden. Bei Renault gibt es ganz offensichtlich eine eigene Abteilung, die sich nur mit der Konstruktion von Ablagefächern beschäftigt.

Wie bereits erwähnt, bieten die Sitze hohen Komfort und tilgen auch noch die letzten Erschütterungen, die das Fahrwerk von der Straße weitergibt. Lediglich der Seitenhalt könnte etwas stärker sein, wer allerdings allzu sportliche Ambitionen hegt, ist ohnedies bei Porsche besser aufgehoben...

Das Platzangebot im Fond ist dank verschieb-, verstell- und zusammenklappbarer Rücksitzbank von „Aua, meine Kniescheiben“ bis hin zu Oberklasseniveau variierbar. In der hintersten Position der Bank müssen die Sitzpölster zusammengeschoben werden. Damit wird aus dem Fünfsitzer ein veritabler Viersitzer mit viel Ellenbogenfreiheit.

Das Ladevolumen lässt sich durch diverse Konfigurationsspielchen von 274 Litern auf bis zu 1283 Liter vergrößern. Den Kofferraum kann man zusätzlich durch die so genannte „City-Klappe“(plus € 252.-) beladen. Sie erinnert in ihrer Funktion am ehesten an die Ladeklappe eines Pickups und wurde während unseres Tests ehrlich gesagt niemals benutzt.

Nützlicher erschien der eigens für den Modus konstruierte Radträger, für den extra Aufnahmen im hinteren Stoßfänger montiert sind. Der Auf- bzw. Abbau wird so zum Kinderspiel.

Wer die unübersichtliche Renault-Preisliste einmal durchschaut hat, wird sich über die umfangreiche Serienmitgift bereits ab dem Basismodell wundern: Neben vier Airbags (sechs ab Expression) und ABS mit Bremsassistent, ISOFIX, Gurtstraffer an allen äußeren Plätzen, Bordcomputer, Light-Me-Home-Funktion, elektrischer Servolenkung mit Servotronic, elektrischen Fensterhebern vorne, bekommt der geneigte Käufer auch schon die volle Bandbreite an Innenraumvariabilität mitgeliefert.

Wer es besonders luxuriös liebt, dem sei die neue Linie „Initiale“ ans Herzen gelegt. Um € 5.600.- (ab Basis) bekommt man hier alles, was das Herz begehrt: Neben den normalen Extras wie CD-Radio und Klimaautomatik sind hier noch eine hellbeige Volllederausstattung, Sitzheizung, Rollos an den hinteren Scheiben, 16“ Leichtmetallfelgen, vollkommen lackierte Stoßfänger, ESP, Tempomat, Xenonlicht, elektrisch einklappende Spiegel sowie Metalliclack mit an Bord.

Extras wie ein Navigationssystem (€ 1.389.-), ein Panoramaschiebedach (€ 756.-) oder auch ein Reifendruck-Kontrollsystem (€ 227.-) sind ebenfalls erhältlich. Warum das ESP (€ 504.-) nur beim „Initiale“ ab Werk mit dabei ist, ist uns allerdings schleierhaft.

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