AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Crashtest: Kleinwagen gegen Luxus-SUV

Große Autos, schlechte Partner

Fiat 500 gg. Audi Q7: Bei einem Frontalzusammenprall mit einem großen SUV drohen den Insassen von Kleinwagen schwerste Verletzungen.

mid/hh

Der Grund dafür öiegt nicht nicht nur in der großen Masse des Unfallgegners, sondern auch in der oftmals gefährlichen Konstruktionsweise der Allrader. Das hat nun ein Test des ÖAMTC ergeben, bei dem ein Fiat 500 mit einem Audi Q7 bei Tempo 56 kollidierte.

Während die Insassen des mindestens 2,3 Tonnen schweren Audi kaum Schäden erleiden, wird der Kleinwagenfahrer lebensgefährlich verletzt - und das, obwohl der Fiat zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse zählt.

Der Airbag kann den Kontakt des Fahrerkopfes mit Lenkrad und A-Säule nicht verhindern, Beine und Becken werden stark gequetscht. Auch Kinder auf dem Rücksitz werden schwer verletzt.

Mangelnder Partnerschutz

Diese schweren Crash-Folgen resultieren laut ÖAMTC aus Mängeln am sogenannten Partnerschutz. So trägt der Audi Q7 hinter seinem Kühlergrill lediglich zwei Längsträger, die für die Ableitung der Aufprallenergie sorgen.

Bei dem Crash mit dem deutlich kleineren Fiat trafen sich die Träger der beiden Fahrzeuge nicht, sondern bohrten sich in der Karosserie des jeweiligen Unfallgegners fest. Der Automobilclub fordert von Geländewagenherstellern daher, eine großflächigere Frontstruktur zu konstruieren, die besser mit den Schutzvorrichtungen von kleineren Fahrzeugen kompatibel ist.

"Es ist nicht akzeptabel, dass der Audi den Eigenschutz des Fiat dramatisch vermindert. Der Fiat hat alle seine Reserven aufgebraucht, der Audi hat zu wenige zur Verfügung gestellt", ortet ÖAMTC-Techniker Stefan Kerbl Handlungsbedarf bei den schweren Fahrzeugen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".