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Opel Insignia 2,0 Turbo 4x4 Cosmo - im Test

Fahren & Tanken

Zwei Lader in Register-Ausführung (ein kleiner für Drehmoment im unteren Tourenbereich und ein großer für Spitzenleistung) sorgen zu jeder Zeit für genug Saft in allen Drehzahlbereichen.

Der Zweiliter-Vierzylinder entspricht bei Leistung und Elastizität einem Dreiliter-V6 – mit 350 Newtonmetern, die zwischen 2.000 und 4.000 Touren zur Verfügung stehen. Gut gedämmt und laufruhig ist er im herkömmlichen Drehzahlbereich, jagt man ihn hoch, knurrt er verhalten kernig.

Sehr gut auf den Motor abgestimmt: die schnell und ruckarm schaltende Sechsgang-Automatik, die auch eine Selbstschalt-Möglichkeit bietet.

Das Fahrwerk verhält sich vorbildlich neutral bei harschen Manövern, der Insignia schrumpft mit zunehmendem Kurvenspaß richtiggehend zum Kompakt-Sportler.

Beim 4x4 kann man im Kurvenscheitelpunkt deutlich kompromissloser Gas geben als bei der vorderrad-getriebenen Variante. Die straffe Federung ist bis auf kurze Stöße durchaus komfortabel.

Das serienmäßig adaptive Fahrwerk bietet drei Härtegrade. Außer auf der Lieblings-Kurvenstrecke scheint die Position „Sport“ entbehrlich, die haut einem dann nur jeden Kanaldeckel ins Kreuz.

Die sanfte „Tour“, oder die Normalposition tun es auch. Passend zur gebotenen Dynamik: Die adaptive, angenehm direkte Lenkung, die feines Fahrbahn-Feedback liefert und die kraftvollen, gut dosierbaren Bremsen.

Der Verbrauch ist auf den ersten Blick hoch, im Schnitt kommt man mit zehn Litern weg, in der Stadt dürfen es auch schon einmal 14 Liter sein.

Aber die Physik lässt sich vorerst noch nicht betrügen: Ein fast 1800 Kilogramm schweres Allradfahrzeug mit Automatikgetriebe, dass im Bedarfsfall 240 Sachen schnell ist, kann nun einmal keine fünf Liter verbrauchen.

So gesehen relativiert sich die Sache. Wem hoher Verbrauch generell zuwider ist, der bestellt den Insignia sowieso in einer der Diesel-Varianten.

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