AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Studie: VW Up! Lite - Weltpremiere

Großer Aufwand, kleine Wirkung

0,86 Liter weniger als der Bluemotion-Polo soll der VW Up! Lite dank Hybrid, Leichtbau und weiterer Maßnahmen auf 100 km benötigen, steht der Aufwand dafür?

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

Hier geht's zu den Bildern

Nach wie vor dreht sich bei allen großen Autofirmen (fast) alles um ein Thema. Spritsparen. Wenig überraschend, dass es auch auf der L.A. Autoshow Premiere zu diesem Thema gibt, eine davon ist die Studie VW Up! Lite.

Ein Auto dieser Größenordnung entlockt in den USA zwar nicht einmal ein mildes Lächeln, Europa ist dafür umso interessierter. Kein Wunder bei den Eckdaten: Vier Sitze, ein Hybridantrieb aus Elektro- und Dieselmotor sowie das 7-Gang-DSG-Getriebe versprechen einen Verbrauch von nur 2,44 Liter auf 100 km, das entspricht 65g CO2 / km.

Der Up! Lite zählt zur neuen „New Small Family“ von VW und ist somit ein Nachfahre des VW Lupo bzw. des Fox. Weitere Faktoren zu möglichst geringem Spritverbrauch sind das geringe Gewicht von nur 695 kg sowie die sehr gute Aerodynamik, der cw-Wert liegt bei 0,237.

Das TDI-Aggregat verfügt über lediglich 0,8 Liter Hubraum und leistet 51 PS, unterstützt wird das Triebwerk von einem 10 kW starken Elektromotor, der natürlich auch Energie rückgewinnen kann.

Trotz der geringen Leistung zählt die Studie zu den Vollhybriden, der Up! Lite kann kurze Strecken rein elektrisch bewältigen, im so genannten „Segel-Modus“ – sprich beim Rollen des Fahrzeuges – wird der TDI-Motor völlig abgeschaltet. Dieses Feature ist alles andere als neu und kam bereits beim Golf III Ecomatic zum Einsatz.

Die Höchstgeschwindigkeit des Viersitzers liegt bei stolzen 160 km/h, in durchaus respektablen 12,5 Sekunden erreicht man Tempo 100 km/h. Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz, ESP und Airbags – VW verrät allerdings nicht wie viele – sind an Bord, zudem soll eine Alu-Sicherheitskarosserie die Insassen schützen.

Bleibt freilich die Frage, ob und wann ein solches Auto die Serienreife erlangt, die verwendeten Zutaten klingen allesamt nicht wirklich günstig.

Gegen einen konventionell betriebenen und in etwa gleich großen Polo hätte man preislich vermutlich keine Chance und der ist in der letzten Bluemotion-Ausbaustufe mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,3 Litern auch ohne die teuren Hightech-Zutaten bereits sehr sparsam.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.