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Chevrolet Spark 1,2 LT – im Test

Innenraum

Generell erschien uns die Verarbeitungsqualität während der zwei Wochen Zusammenleben mit dem Auto als gut. In einem Auto dieser Preisklasse wird man klarerweise immer viel Kunststoff vorfinden; mit silbergrauen Akzenten haben die Designer die Wohnlandschaft optisch aufgelockert.

Im Topmodell prangt die Mittelkonsole im Carbon-Look, oder zumindest so ähnlich. Die Anzeigen leuchten im Chevy-typischen, kühlen eisblau. Die Oberflächen im Spark greifen sich, obwohl nicht unbedingt "soft touch", durchwegs freundlich an und sind hübsch anzusehen; unangenehmer Ausreißer ist der etwas pickige Knauf des Schaltknüppels.

Dass man sich an diesem Innenraum länger nicht sattsehen wird, liegt auch an Design-Akzenten wie dem freistehenden Multiinstrumen hinter dem Lenkrad, die ein ganz kleines bisschen an Stilbildner wie Smart oder Mini erinnert. Wer so etwas überhaupt nicht mag, wird sich von vornherein keinen Spark zulegen.

Vom Lenkrad aus fernbedient ist das CD-Radio, im Zweifel hätten wir das aber lieber für den kleinen Bordcomputer gehabt. Seine Bedienbarkeit ist nicht ganz gelungen, denn man muss ums Lenkrad herum oder durchs Lenkrad durch nach kleinen Tasten greifen, um z.B. den Kilometerzähler oder die Uhr umzustellen. Tacho & Co. sind übrigens mitsamt dem Lenkrad höhenverstellbar.

Die Sitze geben sich durchaus erwachsen, fahrerseitig gibt es eine Höhenverstellung. Unter dem Beifahrersitz wartet eine Schublade auf die Aufnahme von Kleinzeugs. Amerikanische Krankheit: Die mittleren Belüftungsdüsen am Armaturenträger lassen sich nicht schließen. Je nach Zugempfindlichkeit kann das störend sein. Immerhin gibt es dank Klimaautomatik eine kühle Brise.

Das Platzangebot im Heck ist im Klassenverhältnis durchaus ansprechend, auch größere Menschen halten es im Fond auf Kurzstrecken aus. Sie können auch die Nase in den Fahrtwind stecken: Denn die Hecktüren haben, in dieser Klasse nicht selbstverständlich, nicht nur Ausstellfenster, sondern tatsächlich versenkbare Scheiben. Und das sogar mit elektrischen Fensterhebern.

Der Kofferraum ist im Normalzustand ausreichend für den mittelgroßen Einkauf, solang man nicht das Möbelhaus ansteuert. Dortselbst kann man die Hecksitze 2:1 umlegen, das ist allerdings eine kleine Bastelarbeit, weil man zuerst die Sitzflächen aufstellen muss. Die filigranen Stangerln wirken nicht mehr ganz neu.

Die Kofferraumklappe lässt per Hebel im Innenraum oder mit dem Schlüssel öffnen; einen konventionellen Griff gibt es nicht. Das macht die Bedienung etwas mühsamer, als sie sein müsste.

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Weitere Testdetails:

Einleitung

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Testurteil

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