AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Streng limitiert: Porsche 911 Speedster

Teil IV: Die Rückkehr

Zum vierten Mal in der Geschichte der Marke legt Porsche eine Kleinserie namens Speedster auf – dieses Mal nur in 356 Exemplaren.

mid/stg, jg

Hier geht's zu den Bildern

In Paris wird Porsche dem sportlichen Typ 911 Carrera GTS mit Saugmotor den Speedster hinzugesellen. Als Reminiszenz an die erste Generation des Jahres 1953, auf der Basis des Modells 356, werden passenderweise nur 356 Stück des neuen Modells produziert.


Angetrieben werden der neue GTS und der Speedster vom gleichen 3,8-Liter-Boxermotor mit 300 kW/408 PS. Im Gegensatz zu den normalen Carrera-Modellen ist der Speedster (ein Preis weit jenseits der 200.000-Euro-Grenze darf erwartet werden) bereits mit den meisten Komfortdetails ausgestattet:

Unter anderem spezielle Ledersportsitze mit Zielflaggenmuster, Keramikbremsscheiben, elektronische Dämpfer und das siebenstufige PDK-Doppelkupplungsgetriebe. Es gibt auch eine Werksangabe zum Durchschnittsverbrauch, nämlich 10,3 Liter.

Als Erinnerung ans 1988er-Modell trägt der aktuelle Speedster schwarzen Lack vor den hinteren Radläufen, was die Taillierung des (analog C4 und GTS) um 44 Millimeter verbreiterten Hecks unterstreicht.

Zum guten Schluss

Der betont puristische Roadster sollte damals mit seiner flach geneigten Windschutzscheibe und optisch wuchtiger Heckpartie den Ur-Speedster zitieren. Der kam ab 1953 ebenfalls mit kleinerer Scheibe und mit spartanischen Details wie Einsteck-Seitenscheiben und dünnen Sportsitzschalen.

Der offene Porsche erinnert eher an das Speedster-Revival der 1980er; jenes Fahrzeug spaltet noch immer die 911er-Gemeinde. Für die erste Neuauflage bekam der 911er in der ausklingenden Modellreihe G im Jahr 1988 ebenfalls das typisch flache Stoffdach, dicke Hinterläufe und eine auffällige Doppelhutze anstelle der Fondsitze.

Nicht bei allen Elfer-Fans kam jedoch die sportliche Version des Carrera-Cabrios an. Alle Speedster-Modelle haben jedenfalls eines gemeinsam: Sie sind extrem rar und später als Gebrauchte besonders teuer.

Das gilt für die erste Generation der Neuzeit aus den Jahren 1988/89 ebenso wie für die Fahrzeuge auf Basis des 964, die ebenfalls am Ende des Modellzyklus 1993/94 vorgestellt wurden. Bei den Generationen 993 und 996 gab es keinen Speedster.

Auch mit dem Speedster "neu" hat sich Porsche viel Zeit gelassen. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass der Nachfolger des 997 bereits in den Startlöchern steht und nächstes Jahr seine Premiere feiern soll. Marktstart für den Porsche 911 Speedster ist im Dezember.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Aber nur für 18-jährige!

Seat Leon ab sofort schon ab 16.990 Euro

Dank eines Bonus bekommen Führerscheinneulinge den Seat Leon nun um 2.000 Euro günstiger. Das Angebot gilt ab dem ersten Tag im Besitz der Fahrerlaubnis.