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Ford Police Interceptor in grimmigem "Zivil"

Undercover

Auf der großen Tuningmesse SEMA in Las Vegas zeigt Ford seine zutiefst amerikanischen Vorstellungen zum Thema "Verdeckte Ermittlung"...

Johannes.Gauglica@motorline.cc

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Pimp my Polizei: Die nicht sehr zivile Zivilversion eines Wagens, den es in Zivil gar nicht gibt. Der für Nordamerika konzipierte Police Interceptor basiert auf dem 5,2 Meter langen US-Ford namens Taurus, er wurde für den Einsatz als Ordnungshüter kräftig modifiziert. Von diesem Spezialfahrzeug hat Ford jetzt wiederum eine "verdeckte" Variante als Showfahrzeug für die SEMA auf die wuchtigen 22-Zoll-Räder gestellt.

Statt auf unscheinbares Allerweltsaufsehen setzen auch die Zivilfahnder von Anfang an auf grimmige Abschreckung.Die Designer holten sich ihre Anregungen für den Wagen vom bekanntermaßen sehr unauffälligen Spionageflugzeug SR-71 Blackbird.

Die Tage des V8 sind vorbei, leistungsmäßig schöpft der schwarze Jäger aber dennoch aus dem Vollen. Ein 3,5l großer, E85-tauglicher V6-Motor mit "mindestens 280 PS" ist die Basisiversion; der turbogeladene EcoBoost-V6 mit 356 PS kommt mit Allradantrieb.

Der Innenraum ist ganz praxistauglicher Arbeitsplatz; drollig mutet der Lenkradhebel für die Sechsgang-Automatik (US-Cops kuppeln nicht!) an. Aber auf diese Weise ist in der wuchtigen Mittelablage mehr Platz für die andere Automatic, den Computer und eventuell ein Kaffeetscherl. Im Handschuhfach gibt es ein Geheimfach für zusätzliche Bewaffnung. Wo? – Top secret!

Gute Nachricht für ortsansässige Temposünder und andere Finsterlinge: Dieses Fahrzeug wird in Europa nicht als Zivilstreife patroullieren. Das ist eigentlich schade, denn noch nie war "law & order" so sexy.

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