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Toyota arbeitet an einem kleinen Spaß-Coupé

Meisterhaft

Im Geiste von Hiromu Naruse: Mit einem kleinen Coupé will der derzeit eher vernunftbetonte Hersteller sportlich gesinnte Kunden locken.

mid/hh, jg; Bilder: Toyota/Gazoo Racing

Der Fahrspaß soll bei Toyota in Zukunft wieder groß geschrieben werden, und das unter anderem mit einem heckgetriebenen Kleinwagen-Coupé, berichtet das britische Magazin "Autocar". Die Pläne für den kleinen Spaß-Sportler gelten als Lieblingsprojekt und jetzt als Vermächtnis des Toyota-Cheftestfahrers Hiromu Naruse, der im Juni in der Nähe des Nürburgrings bei einem Unfall mit einem Lexus LFA tödlich verunglückt ist.

Die Basis für den flotten Kleinwagen soll die Anfang des Jahres in Tokio gezeigte Studie GRMN FR Hot Hatch Concept sein. Den Antrieb des nur knapp 1.000 Kilo leichten Dreitürers soll ein vorne platzierter 1,5-Liter-Benzinmotor der Konzerntochter Daihatsu übernehmen. Derzeit werden 109 PS als Leistung genannt.

Japan liebt kryptische Abkürzungen: GRMN steht für "Gazoo Racing tuned by MN", und MN wiederum benennt den Kopf hinter dem Projekt, "Meister" Naruse. FR bedeutet "front-rear", also: Maschine vorne, Antrieb hinten. Naruse nannte als Inspiraiton die heißeren Varianten des heckgetriebenen Toyota Starlet der 1970er.

Aygo inside?

In Grundzügen erinnert der GRMN FR Hot Hatch an eine Heckantriebs-Version des Toyota Aygo. Die äußere Form soll dem Vernehmen nach eine deutlichere Coupé-Linie erhalten.

Entwickelt hat den Tokio-Prototypen das Gazoo Racing Team, eine direkte Werks-Filiale, unter deren Ägide nicht nur einige Rennwagen für Toyota und Lexus entshehen (so z.B. die LFA für das 24h-Rennen am Nürburgring), sondern auch flotte Tuning-Versionen.

Den Spaßgedanken hat Gazoo Racing auch bei anderen Fahrzeugen im Hinterkopf, die wohl nie oder nur auf Schleichwegen unsere Gestade erreichen werden. Heuer konnte man beispielsweise eine Gazoo-getunte Version des iQ namens iQ + Supercharger Concept beispielsweise am Wochenende des Eifel-Klassikers im Mai an der Rennstrecke erblicken.

Kosten soll das neue kleine Fahrzeug zwar keinen Lacher, aber der Preis in Japan soll nur rund 12.000 Euro betragen. Damit wäre das Coupé eine günstige Alternative zum für 2013 erwarteten Nachfolger des Toyota Celica, einer Gemeinschaftsentwicklung mit Subaru.

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