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BMW X3 xDrive20d - im Test

Drei ist vier

Der neue BMW X3 sollte eigentlich X4 heißen, denn mit der Vorgängerversion hat er nur mehr wenig gemeinsam. Motorline sagt, wieso.

rainer.behounek@motorline.cc

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Die X-Modelle von BMW decken im Prinzip die komplette SUV-Palette ab: Der X6 ist ein Macho-Geschoß, der X1 ultrakompakt, fast schon ein höherer Kombi. Die goldene Mitte stellen der kleinere X3 und das bayerische Ur-SUV X5. Nach der Neuauflage des X5 ging nun auch der X3 in die nächste Generation.

Gegenüber seinem Vorgänger hat der X3 mit 4,65 Metern Länge, 1,88 Metern Breite und 1,68 Metern Höhe nun mächtig zugelegt und ist jetzt so groß wie der erste X5. Mit mehr Konturen, feineren Linien und schärferen Lichtern wurde er sichtbar verändert.

Vielleicht hätte man sich die eine oder andere Sicke und Kante auch sparen können, schließlich war hier Adrian van Hooydonk und nicht der längst geschasste Kanten-Kaiser Chris Bangle am Werk.

Erwachsener Auftritt

Dennoch wirkt der X3 jetzt sehr erwachsen. So sehr, dass die serienmäßigen 17-Zoll-Räder schon etwas klein wirken. Entwarnung für Feinschmecker: Es gibt auch noch die Größen 18“ und 19“ im Angebot.

Das Spiel setzt sich innen fort. Trotz stylisher Form ist er innen geräumig und die Sicht nach vorne wie hinten tadellos. Die Armaturen sind intuitiv und klar angeordnet. Und lenken einen auch nicht ab.

Der Kofferraum ist ausreichend groß und glattflächig, die Ladekante ist nicht zu hoch angesetzt. Hat man die Heckklappe mit elektrischer Betätigung bestellt, lässt sich deren Öffnungshöhe in mehreren Stufen einstellen. Praktisch: die 2:1:2 umlegbare Rückbank.

Tolle Automatik, sparsamer Motor

Die hochwertig-straffen Sitze mit ihren ausgewachsenen Lehnen und Sitzflächen sorgen dafür, dass sich auch lange Fahrten aushalten lassen. Lang fahren – ohne tanken zu müssen – kann man übrigens wirklich mit dem X3. Bei halbwegs bewusster Fahrweise zwingt man den Verbrauch schnell mal in die Knie, sieben Liter sind absolut drin.

Dafür sorgen nicht zuletzt auch Start-Stopp-Funktion und rollwiderstandsarme Reifen. Sowie die Achtstufen-Automatik. Auch wenn es sich bei jedem BMW-Test wiederholt: Dieses feine Stück bayerischer Ingenieurskunst muss man einfach jedes Mal vor den Vorhang bitten.

Obwohl Mercedes, VW und Lexus ebenfalls hervorragende Automatik-Versionen im Programm haben, glänzt jene von BMW sogar in diesem illustren Kreis: Wie ruckarm, schnell und praktisch immer zur rechten Zeit sie agiert, das ist einfach State of the Art.

Ob das Fahrwerk immer noch so hart wie bei der ersten Generation ist, was der Spaß kostet und wie üppig die Ausstattung ist, lesen Sie auf Seite 2!


Weitere Testdetails:

Technische Daten & Ausstattung

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