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Opel Astra 2,0 CDTI Sports Tourer - im Test

Sagen Sie niemals „Caravan“ zu ihm!

Opel hat die Kombi-Variante des Astra auf „Sports Tourer“ umgetauft und bietet nun auch den 160 PS starken Diesel mit Start/Stop-Automatik an.

Georg.Koman@motorline.cc

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Um Opel gab es vor kurzem wieder Diskussionen. Kaum geht es General Motors besser, denken die Amerikaner schon wieder laut über einen Verkauf ihrer deutschen Tochter Opel nach. Oder ist es nur ein Rauschen im Blätterwald der (deutschen) Zeitungen?

Klug wäre ein Verkauf wohl nicht, denn dem schnellen Geld, das man z.B. von einem chinesischen Käufer erhielte, stünde der Verlust an Technologietransfer gegenüber, der seit vielen Jahrzehnten brav von Rüsselsheim nach Detroit läuft – und ohne den „The General“ technisch eher ein „Bad Lieutenant“ wäre.

Wie auch immer, widmen wir uns erfreulicheren Dingen, wie etwa dem Astra Sports Tourer. Bei den Rucksack-Modellen wendete sich Opel ja von der englischen Bezeichnung „Caravan“, das stand für „Car and Van“, ab und der ebenso englischen Bezeichnung „Sports Tourer“ zu.

Klar, ersteres klingt nach bravem Campingurlaub, letzteres nach Abenteuer. Und genau das will der Sports Tourer vermitteln. Ist er doch deutlich flotter gestylt als sein Vorgänger, ohne dabei unpraktisch zu sein.

Mächtiges Außenmaß

Das Ladevolumen des Vormodells wird trotz sexy Formgebung zwar nicht ganz erreicht, im Detail steht nunmehr ein Maximum von 1.550 Litern dem Vorgängerwert von 1.590 Litern gegenüber.

Der Minimalwert blieb mit guten 500 Litern genau gleich. Dafür liegt der Astra Sports Tourer mit einer Außenlänge von nunmehr 4,70 Metern am obersten Ende der Kompaktklasse – fast möchte man sagen, der „ehemaligen“ Kompaktklasse.

Fortschritte erzielte man in jedem Fall beim Praxis-Nutzen. Der Laderaum ist dank breiter, weit aufschwingender Heckklappe gut zugänglich, die Ladekante ausgesprochen niedrig. Nach dem Hochklappen der Fond-Sitzflächen klappen die asymmetrisch geteilten Fondlehnen per Tastendruck vom Laderaum aus anstandslos nach vorne und geben eine völlig ebene Fläche frei.

Hoher Praxis-Nutzwert

Eine Durchreiche ist ebenso serienmäßig wie die schlaue Gepäckraumabdeckung. Letztere kann man mittels kurzem Antippen schräg nach oben stellen. Das erleichtert den Laderaum-Zugang enorm - ohne, dass man die Abdeckung gleich ganz aufrollen müsste.

Für den Transport sperrigen Ladeguts kann man sie ausbauen und in eine dafür vorgesehene Mulde im großen Kellerabteil verstauen. Warndreieck und Autoapotheke finden wiederum in der Heckklappe Platz.

Gegen 110 Euro Aufpreis gibt es ein Set aus Schienen und Befestigungshaken („FlexOrganizer“) und für weitere rund 95 Euro die gummierte Wendematte „Cargo Liner“, die man beim Beladen wie die „Rolling-Stones“-Zunge über den hinteren Stoßfänger legen kann, um dessen Verkratzen oder Verschmutzen zu vermeiden.

Im Innenraum finden sich jede Menge an brauchbaren Ablagen und Fächern. Das Raumangebot im Fond ist allerdings nicht ganz so großzügig, wie man sich das angesichts der stattlichen Außenmaße erwarten würde.

Noch ein Zugeständnis ans schicke Outfit: Die Über- und Rundumsicht könnte besser sein. Besonders die Sicht nach schräg hinten lässt angesichts der hohen Gürtellinie und der breiten D-Säulen zu wünschen übrig.

Ob der Opel Astra Sports Tourer beim Fahren eher sportelt oder tourt, was er kostet und wie es um seinen Spritverbrauch steht, erfahren Sie in Teil 2 - nach einem Klick auf diesen Link!

Weitere Testdetails:

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