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Dongfeng will sich bei PSA einkaufen

Heißt es dann "Citloen"?

PSA arbeitet bereits mit den China-Konzernen Changan und Dongfeng zusammen. Donfeng plant nun den Kauf von 30 Prozent der PSA-Anteile.

mid/ts

Der chinesische Automobilhersteller Dongfeng plant den Kauf von 30 Prozent der Anteile von PSA Peugeot Citroen, damit wäre man größter Einzelaktionär noch vor der Familie Peugeot, die mit knapp über 25 Prozent derzeit die Sperrminorität hält - so nicht die Familie selbst weitere Anteile abgeben will.

Für den Erwerb will Donfeng knapp 1,2 Milliarden Euro investieren. Das berichtet die Tageszeitung "China Business News" in Shanghai unter Berufung auf einen Insider des chinesischen Autobauers. Die Verhandlungen befinden sich jedoch noch im Anfangsstadium. Im vergangenen Jahr hat PSA bereits sieben Prozent seiner Anteile an den amerikanischen GM-Konzern verkauft.

Weil der französische Konzern PSA recht komplexe Beziehungen zu mehreren Autobauern in China unterhält, verhandle der chinesische Staatskonzern sehr behutsam, heißt es in der Zeitung weiter.

Der PSA arbeitet zum einen seit 1992 mit Dongfeng im Rahmen eines Joint Ventures zusammen. Dieses Gemeinschaftsunternehmen produziert im chinesischen Wuhan Pkw der Marken Citroën und Peugeot für den chinesischen Markt.

In den ersten acht Monaten 2013 erfolgte dort die Produktion von 175.360 Fahrzeugen, 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Zusammenarbeit wollen die Chinesen nach Einschätzung der Zeitung durch den geplanten Kauf nicht gefährden. Darüber hinaus unterhält PSA seit 2010 auch ein Joint Venture mit dem ebenfalls im Staatsbesitz befindlichen Autobauer Changan Automobile.

PSA ist nach Stückzahlen der zweitgrößte europäische Autohersteller hinter VW, wenn man die Allianz Renault-Nissan getrennt ausweist. Die Franzosen gerieten in den letzten Jahren wegen ihrer zu geringen Konzentration auf außereuropäische Märkte in finanzielle Schieflage.

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