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Fiat-Chrysler bringt Ferrari an die Börse

Börsensprung

Das springende Pferd von Ferrari soll an die Börse galoppieren, um dem Mutterkonzern Fiat-Chrysler ein paar Euro in die Kasse zu spülen.

mid/rlo

Ferrari ist ein Mythos: Und deshalb soll die legendäre Sportwagen-Marke dem neuen Mutterkonzern jetzt bei der Beschaffung von Kapital helfen. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) will Ferrari formal abspalten und 2015 an die Börse bringen. Der Aufsichtsrat habe das Management ermächtigt, alle nötigen Schritte in die Wege zu leiten, heißt es.

Erst kürzlich hatte FCA-Chef Sergio Marchionne noch mit einem Machtkampf bei Ferrari für Furore gesorgt. Am Ende musste der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo seinen Hut nehmen. Die Nachfolge hat übrigens Sergio Marchionne gleich selbst übernommen.

Gerüchten zufolge sollen nur zehn Prozent der Aktien überhaupt an die Börse gelangen, auch könnte es sich um Vorzugsaktien ohne Stimmrecht handeln. Diverse "Experten" orakeln bereits, dass Ferrari als eigenständiges Unternehmen kaum Marktchancen hätte. Diese Mutmaßungen gehen am Ziel der Aktion vorbei, da der Börsengang keinen Verkauf von Ferrari anstrebt, sondern eher als risikoarme Geldbeschaffungsaktion für die Mutter Fiat-Chrysler zu sehen ist.

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