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Kfz-Versicherung: Typ- und Regionalklassen 2015

Klasse Typ?

Die neuen Typ- und Regionalklassen 2015 wurden veröffentlicht. Ein Anlass, sich nach einer günstigeren Kfz-Versicherung umzusehen.

pixabay.com © GLady

Wie jedes Jahr im September hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auch dieses Jahr die Typ- und Regionalklassen für das kommende Jahr veröffentlicht. Für Fahrzeughalter ist das der Anlass, zu prüfen, ob die aktuelle Kfz-Versicherung noch zu den günstigsten Angeboten zählt.

Mit dem Jahreswechsel müssen sich viele deutsche Autofahrer auf eine Änderung Ihrer Versicherungsbeiträge einstellen. Wie jedes Jahr kommt es auch Ende 2014 zur Neukalkulation der Typ- und Regionalklassen. Beide Merkmale wirken sich direkt auf die Berechnung der Versicherungsprämie aus.

Erhöhen sich die Beiträge für das kommende Jahr, haben Kunden die Möglichkeit, die Versicherungsgesellschaft zu wechseln. Allgemeiner Stichtag für eine fristgerechte Kündigung ist in der Regel der 30. November.

Grundlage der Neujustierung des Versicherungsgefüges sind die Schadens- und Unfallstatistiken des vergangenen Jahres. Diese spiegeln sich in den Typklassen wider. Auf deutschen Straßen bewegen sich rund 25.000 verschiedene Automodelle.

Werden für einen bestimmten Fahrzeugtyp mehr Schadensregulierungen registriert als im Vorjahr, wird dieser einer höheren Typklasse zugeordnet. Folglich erhöhen sich die Beiträge aller Fahrzeughalter dieses Modells im kommenden Versicherungsjahr.

Werden für einen Fahrzeugtyp hingegen weniger Schäden reguliert als im Vorjahr, kommt es zu einer Herabstufung, und der Beitrag für die Versicherung sinkt.

Mit den Regionalklassen verhält es sich ähnlich. Unabhängig vom Autotyp beziehen sich diese auf die Schadensbilanz einer Region einschließlich Diebstahlhäufigkeit, Sturm- und Hagelschäden oder Wildunfälle. Weitere Faktoren, die bei der Entwicklung der Versicherungssumme eine Rolle spielen, sind Alter und Beruf des Fahrzeughalters, das Fahrzeugalter und die Höhe der Selbstbeteiligung.

Obwohl der GDV einer Pressemitteilung zufolge wenig Veränderungen für das kommende Jahr ankündigt, können gut ein Viertel aller Kfz-Versicherten mit einer Umstufung in der Typklasse rechnen.

Rund 26 Prozent der in Deutschland zugelassen Fahrzeuge werden in der Kfz-Haftpflicht künftig einer anderen Klasse zugeteilt. Gut 12 Prozent können sich über eine Verbesserung freuen. Für 14 Prozent hingegen bedeutet die Umstufung eine Verschlechterung.

Auch in der Vollkaskoversicherung wird es Veränderungen geben. Rund 36 Prozent der Versicherungsnehmer werden 2015 von einer niedrigeren Typklasse profitieren. Hochgestuft werden etwa 10 Prozent der Vollkaskoversicherten. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch bei der Teilkaskoversicherung. Hier können 35 Prozent mit einer Herabstufung rechnen. Eine Hochstufung ergibt sich für 12 Prozent der Versicherungsnehmer.

Für Fahrzeughalter, die hochgestuft wurden, lohnt sich der Vergleich. Um Kfz-Versicherten einen Wechsel leicht zu machen, bieten führende Versicherungsgesellschaften wie die CosmosDirekt einen Betragsrechner bereits online an. So lassen sich Tarife bequem von zu Hause ermitteln und im Internet vergleichen.

Es muss jedoch nicht immer ein Wechsel sein. Die Beträge niedrig halten können Versicherungsnehmer auch, indem sie ihre Angaben bei der Versicherungsgesellschaft möglichst aktuell halten. Relevante Tarifmerkmale sind zum Beispiel der Fahrerkreis, die Parksituation und die jährliche Fahrleistung. Hier gilt jeweils: Je geringer das Risiko, desto niedriger die Versicherungsprämie. [Anwenderinformation]

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