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Der neue Mini verspricht - noch mehr als seine Vorgänger - höchsten Fahrspaß. Wir testen den 136 PS starken Cooper mit Dreizylinder-Motor.

Michael Hintermayer

Die dritte Generation des Mini, seit BMW das Ruder bei der traditionellen britischen Marke übernommen hat, drängt auf den Markt.

Einen neuen Mini zu gestalten, ist dabei wohl eine der schwierigsten Aufgaben, denn trotz modernisierter Optik soll er ganz der Alte bleiben, inklusive kompakten Abmessungen, dem gewohnten Mini-Design und Kart-Feeling beim Fahren.

Ob es gelungen ist, testen wir anhand des Mini Cooper mit dem neuen 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner und 136 PS.

Optisch kann der Neue jedenfalls als echter Mini überzeugen, auch wenn er mit 3,82 Metern um zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger geworden ist. Durch den Zugewinn von 4,4 Zentimetern in der Breite wirkt der Mini - jedenfalls als Dreitürer - in seinen Proportionen aber nach wie vor sehr harmonisch.

Seine Erkennungsmerkmale sind seit jeher unverändert: Sportliche, aber knuffige Optik, kurze Überhänge, herzige Rundscheinwerfer und das Gefühl, vor einem „Wolf im Schafspelz“ zu stehen.

Matt silberne und schwarze Akzente setzen einen Kontrast zu den neuen Karosseriefarben. Gekrönt wird der stylische Auftritt des neuen Mini Cooper durch das wahlweise schwarze oder weiße Dach.

Der Zugewinn an Größe kommt vor allem den Passagieren zugute, die sich über mehr Platz freuen können. Auch der Kofferraum ist um 51 Liter auf 211 Liter angewachsen und somit jetzt als brauchbar anzusehen. Lediglich die Passagiere auf der Rückbank sollten nicht größer als 1,70 Meter sein, oder besser noch nicht schulpflichtig, sonst gibt es Knieprobleme.

Eine wahre Flut an Änderungen gibt es aber im Innenraum und unter der Haube des neuen Mini. Erstmals rückt der Tacho von der Mittelkonsole hinter das Lenkrad, wo er vom Drehzahlmesser umgeben ist.

In der Mitte bleibt ein mindestens 6,5" großes Display übrig, das auf bis zu 8,8" Größe ausgeweitet werden kann, wenn man das optionale Navigationssystem wählt. Die Umrandung ist jetzt mit LED-Lichtern ausgeführt, die je nach Einstellung in verschiedenen Farben leuchten.

Regelt man die Temperatur, wird dies grafisch via LED ebenso angezeigt, wie der Drehzahlmesser im Sport-Modus. Der Fahrer hat beim neuen Mini erstmals auch die Möglichkeit, verschiedene Fahrmodi zu wählen.

Neben dem Normal-Modus stehen noch ein Sport- und ein Eco-Modus zur Verfügung, je nachdem, welchen man gewählt hat, verfärbt sich auch die LED-Anzeige rund um das Info-Display. Mag man die Farbspiele nicht, kann man sie allerdings auch deaktivieren.

Das neu gestaltete Interieur gefällt durch bequeme Sitze und eine hochwertigere Materialanmutung. Die klassischen Kippschalter in der Mittelkonsole fehlen dabei ebenso wenig wie die BMW-typische Steuerung von Navi und Radio am Mitteltunnel. Ein besonders Highlight ist der Kippschalter für Start bzw. Stopp des Motors, der am unteren Ende der Mittelkonsole positioniert ist.

Wie sich der Mini Cooper mit dem 136 PS starken Dreizylinder-Benziner fährt, wieviel er verbraucht und kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

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