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Schweden: Absenk-Platte gegen Schnellfahrer

Fallgrube

Eine schwedische Firma bietet in den Boden eingelassene Platten an, die sich bei zu schneller Überfahrt um vier Zentimeter absenken.

mid/rawi

Absenkbare Platten in der Fahrbahn öffnen sich vor dem Fahrzeug. Die gute Nachricht: Das Auto verschwindet nicht darin, beim Überfahren spüren die Insassen lediglich ein unangenehmes Poltern.

Auf der Öresund-Brücke zwischen der schwedischen Stadt Malmö und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist ein solches System installiert. Die stählernen Platten erstrecken sich quer über die Fahrbahn.

Nähert man sich mit höherer Geschwindigkeit als erlaubt, senkt sich die Vorderkante hydraulisch blitzschnell um vier Zentimeter ab. Nach der Überfahrt hebt sich die Platte wieder in Normalposition.

Angeblich hat sich der Anteil der Temposünder seit dem Platten-Einbau von 70 auf 20 Prozent reduziert. Mutmaßlich aus Angst um die Frontspoiler...

Für Motorradfahrer ist rechts und links ausreichend Platz zum Vorbeifahren. Womit Biker einen weiteren verkehrstechnischen Vorteil - neben dem ihrer Belustigung dienlichen Gegenblitz-Radar - für sich verbuchen können. Einsatzfahrzeuge können das System im Notfall per Funksignal kurzzeitig ausschalten, falls deren Fahrer im Stress nicht darauf vergessen.

Glücklicherweise ist ein solches System in Österreich kein Thema. Hierzulande will die Obrigkeit nicht in Anti-Schnellfahrsysteme investieren, sondern von den Schnellfahrern kassieren.

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