AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Volvo: Müdigkeitssensor erkennt Blickrichtung

Minority Report

"Bitte auf die Straße schauen": Mit diesem Hinweis konfrontiert Volvo zukünftig die Fahrer, wenn sie ihre Blicke nicht brav auf selbige richten.

mid/ts

Das Unternehmen erprobt einen Müdigkeitssensor, der nicht nur einschlafende Fahrer erkennt. Das System registriert anhand der Augenbewegungen ebenso seine Blickrichtung, wie weit seine Augen geöffnet sind und wie er den Kopf hält.

Die immer stärkere Kontrolle des Fahrers durch die Technik dient nur der Verkehrssicherheit. Der schwedische Autobauer jedenfalls sieht diese Technik als eine Komponente seines für 2020 angestrebten Unternehmensziels, dass in seinen Fahrzeugen niemand mehr schwer verletzt oder getötet wird.

Und so funktioniert es: Kleine Leuchtdioden (LED) tasten das Gesicht des Fahrers mit Infrarot-Licht ab, das von dem Sensor überwacht wird. Infrarotlicht wird vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen, der Fahrer wird also laut Volvo nicht gestört oder geblendet. Derzeit läuft die Erprobung. Anwendungsbeispiele sind etwa ein Notbremsassistent oder ein Abstandsregelsystem.

Die präzise Überwachung gewährleistet, dass das Fahrzeug in der Fahrspur bleibt und einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto hält, auch wenn der Fahrer gerade unaufmerksam ist. Zudem ist es möglich, den Fahrer aufzuwecken, wenn er in den gefährlichen Sekundenschlaf zu fallen droht. Neben der Sicherheit könnte der Sensor darüber hinaus für mehr Komfort sorgen.

Durch die Überwachung der Augenbewegungen wäre es beispielsweise möglich, die Scheinwerfer der Blickrichtung des Fahrers anzupassen. Und weil der Sensor die Person hinter dem Lenkrad erkennt, könnten auch die Sitze entsprechend der abgespeicherten Parameter eingestellt werden. "Der Sensor misst den Abstand zwischen verschiedenen Punkten auf dem Gesicht und kann den Fahrer dadurch identifizieren", erläutert Per Landfors.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!