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Assistenz für alle

Der neue Ford Fiesta punktet mit zahlreichen modernen Assistenzsystemen - Abstandsregel-Tempomat, Querverkehrs-Warner, Park-Assistent etc.

mid/kw

Airbag, ESP, Abstandregeltempomat und andere Assistenzsysteme feierten in teuren Oberklasse-Autos Premiere, ehe sie nach vielen Jahren in preiswerteren Fahrzeugen Einzug hielten. Genau so verhält es sich mit kamera- und radarbasierten Helfern. Sie sind mittlerweile auch im Ford Fiesta und anderen Kleinwagen verfügbar.

Die Jüngeren erinnern sich nicht mehr an die Zeiten, als Sicherheitsgurte, Kopfstützen oder der rechte Außenspiegel noch Aufpreis kosteten. Ja, es hat sich viel getan seither. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist mittlerweile ebenso gesetzliche Vorschrift wie Gurte, Kopfstützen oder ABS.

Große und teure Autos, bei denen die zum Teil hohen Aufpreise für diese Neuerungen nicht so auffallen, machten vor Jahren den Anfang, dann sickerten diese Systeme von oben nach unten bis in die niedrigeren Fahrzeugklassen. Dort wirken sie noch effektiver, weil die Mehrzahl aller Autos eben nicht Luxus-Limousinen oder Groß-SUV sind, sondern Kompakte oder Kleinwagen.

Zunehmend häufig finden sich in modernen Kleinwagen auch jene Systeme mit Sensoren zur Beobachtung des Fahrzeugumfeldes, die vor wenigen Jahren erst Premiere hatten. Im neuen Ford Fiesta, der soeben Händlerpremiere feiert, sind zum Beispiel schon in der Basis-Ausstattung Lichtsensor, Berganfahrhilfe und ein passiver Spurhalte-Assistent serienmäßig.

Letzterer scannt die Fahrbahn-Markierungen mit einer Kamera, warnt beim Überfahren der Linien mit einem vibrierenden Lenkrad und unterstützt den Fahrer beim Rückkehren in die sichere Fahrspur. Es ist nicht viele Jahre her, da feierte ein solches System in der Oberklasse Premiere und kostete einige hundert Euro extra.

Weitere Assistenten, die Unfälle verhindern helfen, hat Ford in Paketen zusammengefasst. Zum Beispiel sind ein Müdigkeitswarner, ein Fernlicht-Assistent und eine Verkehrsschild-Erkennung an Bord, die bei Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit warnt.

Ein weiteres Paket umfasst einen Abstandregeltempomat, der mithilfe von Sensoren den Abstand zum Vordermann misst und das Tempo automatisch durch Drosseln des Motors, Bremsen und erneutes Gasgeben dem Verkehrsfluss anpasst.

Doch damit nicht genug: Es gibt auch einen aktiven Assistenten fürs perfekte Ein- und Ausparken in Längsrichtung, eine Rückfahrkamera und einen Querverkehrs-Warner, der am Heck 40 Meter nach rechts und links blickt und andere Autos, Radfahrer und Fußgänger durch Piepsen ankündigt. Zum Paket gehört auch der Totwinkel-Assistent, der beim Fahrspurwechsel vor Verkehrsteilnehmern auf der benachbarten Fahrspur warnt.

Besonders wichtig bei Autos, die wie Kleinwagen häufig in der Stadt eingesetzt werden, sind Assistenten zur Vermeidung von Auffahrunfällen. Im Fiesta zum Beispiel ist dieser Pre-Collision-Assist Bestandteil der adaptiven Geschwindigkeitsregelung und scannt weitwinkelig das Umfeld vor dem Auto mit Radarsensoren und einer Kamera, die 30 Bilder pro Sekunde liefert.

Die Software des Fiesta greift dabei auf eine Bild-Datenbank zurück, in der die vielfältigen Erscheinungsformen von Menschen hinterlegt sind. So kann der kleine Ford zum Beispiel nicht nur Autos oder Motorräder identifizieren, sondern auch einen Menschen, der aufs Mobiltelefon blickend auf dem Bürgersteig läuft, von einer Laterne oder einer Mülltonnen unterscheiden.

Droht tatsächlich Gefahr durch plötzliches Betreten der Fahrbahn, warnt das System den Fahrer, bereitet eine Notbremsung vor oder führt diese selbst aus. Und da Autos - große wie kleine - ja nicht nur am Tag fahren, sorgt der Fiesta auch in der Nacht mit diesem System für mehr Sicherheit innerhalb und außerhalb des Autos.

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