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Mehr Licht

Lichtvergleich: Ford beleuchtet eine Person am Straßenrand mit den Scheinwerfern historischer Modelle - und mit jenen vom aktuellen Mustang.

mid/rhu

Eine pfiffige Visualisierung zur mehr als 100 Jahre währenden Entwicklung der Scheinwerfertechnik hat sich Ford ausgedacht. Der Autobauer beleuchtete einen zwölf Meter entfernt am Straßenrand stehenden Radfahrer mit den Leuchteinheiten historischer Automodelle - und mit dem Licht vom aktuellen Mustang. Der Unterschied? Gigantisch!

Je nach Fahrzeug sieht man den Radfahrer eigentlich gar nicht (T-Modell, 1908), ein wenig (Fiesta 1976), einigermaßen (Mondeo 1994) oder gestochen scharf (Mustang 2016).

"Die Fahrer heutiger Ford-Baureihen profitieren von hellen Xenon- und LED-Scheinwerfern sowie von Technologien, die bei Dunkelheit automatisch Fußgänger erkennen und das Fahrzeug zur Not sogar selbsttätig abbremsen", heißt es bei den Autobauern. Xenon-Scheinwerfer böten im Vergleich zum konventionellen Halogen-Scheinwerfer eine dreimal höhere Leuchtkraft.

Wie LED-Scheinwerfer zeichnen sie sich durch ein besonders weißes Licht aus, das wegen seiner natürlichen Lichtfarbe heller erscheint als das gelbliche Licht von Halogenlampen. Außerdem passt sich die Ausleuchtung an die Umgebung und an die gefahrene Geschwindigkeit an.

"Gegenwärtig arbeiten wir an der Entwicklung einer neuen Beleuchtungs-Technologie, die die Aufmerksamkeit des Fahrers möglichst früh auf Fußgänger, Radfahrer oder etwa große Tiere lenkt", so Michael Koherr vom Ford Research and Innovation Center in Aachen. Dabei soll unter anderem eine Infrarot-Kamera zum Einsatz kommen, die größere Objekte in einer Entfernung von bis zu 120 Meter erfasst.

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