AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Forschungsprojekt vernetzte Reifen

Kürzerer Bremsweg durch Elektronikeinsatz

Goodyear und die niederländische Forschungsorganisation TNO arbeiten gemeinsam an einem Demonstrationsfahrzeug, das die Auswirkungen von vernetzten Reifen auf Steuerungssysteme untersucht.

mid

Man vergisst es ja immer wieder gerne, aber bei all der Sicherheitstechnik und den aufwändigen Fahrwerkssystemen, die es mittlerweile gibt – all das ändert nichts an der Tatsache, dass das einzige Teil, das das Fahrzeug mit der Straße verbindet, die Reifen sind. Und der ist so ziemlich die einzige Komponente, die noch völlig mechanisch arbeitet, frei von jeglicher Elektronik. “Die denkbaren Einsatzmöglichkeiten eines vernetzten Reifens sind immens, wenn man bedenkt, welche Informationen er aus der Umgebung an das Fahrzeug übermitteln kann", sagt Chris Queen, Goodyear Senior Director, Innovation Technology. Ein guter Grund also, daraus ein Forschungsprojekt zu machen.

Diese Prototypen eines "intelligenten" Reifens sind mit einem Sensor ausgestattet und mit dem Fahrzeug-ABS vernetzt. "So kann die Bremsleistung angepasst, auf die jeweilige Situation und den Reifenzustand optimiert und gleichzeitig die Lenkbarkeit des Fahrzeugs unterstützt werden", heißt es beim Hersteller. Untersuchungen von Goodyear zeigen, dass so der Bremsweg um etwa 30 Prozent reduziert werden kann.

Ellen Lastdrager, Managing Director der TNO-Abteilung Verkehr und Transport, ergänzt: "Unsere Zusammenarbeit zielt darauf ab, jeden möglichen Zentimeter Bremsweg einzusparen." Man sei fest davon überzeugt dazu beitragen zu können, dass Unfälle reduziert und Leben gerettet würden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Super-Test-Sommer: Vielfältige Eindrücke

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2026

Junge und bekannte Marken. Mildhybrid, Hybrid, Stromer. Verschiedene Segmente. Die Leser von AUTO BILD Österreich im Testeinsatz.

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.