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Honda ZR-V e:HEV beim Super-Test-Sommer
Josef Druckenthaner

Vollhybrid mit F1-Sound

Nach dem Wochenende mit dem Japaner wird Leser Josef Druckenthaner zum bekennenden Honda-Freund.

Josef Druckenthaner

Honda kommt ohne irrwitzig große Lufteinlasslöcher, spitze Tagfahrlichter oder kantige Diffusor aus – das Design des ZR-V ist im wahrsten Sinne eine runde Sache. Ein bisschen Breitmaulfrosch-Optik darf sein.

Für Technikbegeisterte

Sofort fallen die angenehm geformten Sitze und die speziell designte Mittelkonsole auf. Hier finden Gangwahlknöpfe, Fahrmodi-Schieber und ein praktisches Ablagefach mit zwei USB- Plätzen und Handyladeschale Platz. Besonders gut ist die Platzierung der Getränkehalter gelungen, die ebenso wie die Drehregler für Heizung und Lüftung leicht erreichbar sind. Nur vom Navi kann man das nicht sagen. Das Armaturenbrett ist klassisch gehalten und bietet in Verbindung mit dem Monitor auch für Technik- begeisterte ausreichend Möglichkeiten, verschiedenste Informationen abzurufen. Im Lenkradkranz finden sich die üblichen Regler – auch für das Bose-Soundsystem – und die Lenkradheizung. Diese sitzt, optisch nicht so schön gelöst, in der mittleren Speiche. Sowohl außen als auch innen finde ich den ZR-V sehr sauber verarbeitet, zudem wurde im Cockpit sehr wenig Hartplastik verbaut. Ganz toll finde ich die ebene Ladefläche und das gänzliche Versenken der hinteren Kopfstützen für angemessene Rundumsicht. Der Vollhybrid mit 184 PS schaltet nicht spürbar, dies gilt auch für das Zusammenspiel zwischen Benzin- und Elektromotor, sodass ein zügi- ges Beschleunigen möglich ist. Vom Sound erinnert er dabei an einen F1- Boliden. Mit etwas Eingewöhnung kommt man sicher unter meine 6,7 Liter im Schnitt. Der Preis ist gerechtfertigt, das gelungene Auto lässt mich zum Honda-Freund werden.

Im Intro zum Super-Test-Sommer 2025 finden sich alle Links zu allen Testwagen.

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