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Batmobile

Der Z3 war nur ein Intermezzo auf dem Weg zu einem Roadster, der puren Fahrspaß bietet, aber keine Abstriche bei Komfort und Sicherheit macht.

Manfred Wolf

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des BMW Z4

    Spätestens als der Z4 enthüllt wurde, musste jeder Auto-Narrische wissen, wohin Designer Chris Bangle will. Jene Unverwechselbarkeit, die er dem Z3-Nachfolger mit seinem spannungsgeladenen Design (ohne „Ausrutscher“ a la 7er-Heck) gegeben hatte, würde auch die kommenden Modelle prägen.

    Es gibt keine Seite, keinen Betrachtungswinkel, von wo aus der Z4 nicht mindestens eine interessante Detaillösung, eine Sicke oder eine Kante zu bieten hätte, an der der Blick des Betrachters nicht hängen bleibt. Die einmalige Kombination aus seitlichem Blinker und BMW-Emblem ist nur ein Beispiel von vielen.

    Als Außenfarbe sei jene unseres Testwagens empfohlen: „Saphirschwarz metallic“ wirkt besonders in der Abenddämmerung doppelt schön. Jedes Mal, wenn das Licht flach und die Schatten lang werden, bringt diese Lackierung die Akzente der Karosserie besonders gut zur Geltung.

    Außerdem ergibt sich dadurch: Schwarz, schnell, böse und Überhol-Prestige wie ein 911er, kein Scherz. Die Leute flüchten regelrecht von der linken Spur. Der Z4 wäre das ideale Batmobile – und sollte es einen vierten Kinofilm rund um den Fledermaus-Mann geben, dürfen wir den Product-Placement-Managern von BMW diese Idee ans Herz legen. Ganz provisionsfrei, nett wie wir sind.

    Für die Schurkenjagd sollte dann allerdings die stärkste Motorisierung verbaut werden, der 3,0 Liter Sechszylinder mit 231 PS. In unserem Testwagen werkelte die „schwächste“ Motorisierung: 2,2 Liter Hubraum, 170 PS, dabei handelt es sich aber lobenswerterweise auch um einen Sechszylinder.

    Damit ergibt sich eine recht angenehme Kombination: Der Sound ist eine Wucht, die Kraftentfaltung kultiviert und spürbar, der Verbrauch zwar nicht asketisch, aber durchaus im Rahmen.

    Wenn wir eingangs geschrieben haben, dass der Z3 nur ein Intermezzo auf dem Weg zum Z4 war, dann bezieht sich das vor allem auf die Qualität des Fahrens. Das heißt jetzt aber nicht, dass der Z3 so schlecht war. Es soll vielmehr ein Kompliment an das Fahrwerk des Z4 sein, der sich so sportlich fahren lässt, wie kaum ein anderer Roadster und dabei doch so komfortabel ist, dass man sich nicht zwangsläufig in einem Sportwagen wähnt.

    Schade, dass sich dieser BMW just in punkto Verarbeitungsqualität eine kleine Schwäche leistet – wo unsere bayerischen Nachbarn doch dafür bekannt sind, gerade da äußerst penibel zu sein. Unser Testwagen, immerhin 43.552,75 Euro teuer, gab ausgerechnet in Fahrer- und Beifahrer-Ohren-Höhe ein permanentes Knarz- und Raunz-Geräusch von sich. Ganz so dramatisch, wie das jetzt klingt, war es aber auch wieder nicht: Unseren Wunsch nach einem privaten Z4 schmälerte es jedenfalls kaum…

    Weitere Testdetails sowie ein Versicherungs-Beispiel finden Sie in der rechten Navigation!

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