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VW CrossPolo – schon gefahren

Hebt das Haxerl

Auch für den neuen Polo gibt es wieder eine "Cross"-Variante. Nicht für Geländeausflüge, aber zum hoch Sitzen und sympathisch Auffallen.

Georg.Koman@motorline.cc

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Die "Cross"-Familie von VW hat sich binnen kurzer Zeit fix etabliert. Gewinnt man doch um den verhältnismäßig geringen Aufpreis von knapp 700 Euro einiges an Optik-Pep sowie 15 Millimeter an Sitzhöhe. Fahrdynamisch geht dabei rein gar nichts verloren, der ausschließlich viertürige CrossPolo fährt sich wendig und knackig wie jeder andere Polo auch.

Im CrossPolo-Aufpreis sind unter anderem enthalten: schwarze Kunststoffbeplankung rundum mit verbreiterten Radkästen, ein vergrößerter Lufteinlass im unteren Teil der Frontschürze, runde statt eckige Nebelscheinwerfer, silberfarbene Unterfahrschutz-Designelemente, silber eloxierte Dachreling, silber lackierte Außenspiegel, 17-Zoll-Alus, E-Fensterheber hinten und ein Lederlenkrad im Lochdesign. Ansonsten entspricht der Lifestyle-Kraxler ausstattungsmäßig der Topvariante „Highline“.

Komplette Ausstattung

Dementsprechend verfügt er serienmäßig über sinnvolle Extras wie Klimaanlage, Fernbedien-Zentralsperre, Einparkhilfe, Reifendruckkontrolle und natürlich ESP plus Front-, Seiten und Kopfairbags vorne (hinten kosten letztere ab 507 Euro). Der Rest ist Polo pur: Sprich 3,97 Meter Außenlänge, Gepäckraumvolumen: 280 bis 952 Liter (samt doppeltem, entfernbaren Boden), 2:1 geteilt umlegbare Fondlehnen.

Der CrossPolo ist in drei Benziner- (70, 85, 105 PS) und drei Diesel-Varianten (75, 90, 105 PS) erhältlich, die beiden stärkeren Benziner und der mittlere Diesel auch mit 7-Gang-DSG. Der Mehrpreis für die bekannt gelungene Doppelkupplungs-Automatik beträgt dabei durchaus moderate 1.400 Euro. Daher rechnet VW auch mit zehn Prozent DSG-Anteil, bei den traditionell handgeschalteten Kleinwagen wäre das ein Topwert.

In absoluten Zahlen bedeutet das einen Ab-Preis von 17.290 Euro für den Einstiegs-Benziner, der neue, aufgeladene 1,2-Liter TSI kostet 19.510 Euro, gedieselt werden darf ab 19.260 Euro.

VW Polo klare Nummer eins

Die bescheidene Prognose des Importeurs lautet für den CrossPolo: zwei Prozent vom Polo-Gesamtverkauf. Der kann sich dafür sehen lassen: Mit 5.528 verkauften Autos war der Polo von Jänner bis Mai 2010 ganz klar Österreichs Nummer eins im Kleinwagensegment.

Für Stückzahl-Überraschungen nach oben lässt VW beim CrossPolo gerne Luft. Ist angesichts des recht inhomogenen Publikums – von der Maturantin aus gutem Haus bis zum rüstigen Rentner – aber auch schwer zu prognostizieren. Für erstere eignet sich jedenfalls die auffällige Exklusiv-Farbe „Magma Orange“, für letzteren das dezente „Terra Beige Metallic“.

Wer schon in den Startlöchern scharrt, darf ab sofort bestellen, Platz genommen wird jedoch erst ab Oktober.

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