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Austrian Open

Citroen Österreich geht in Sachen City-Floh C1 einen eigenen Weg: Er wird ausschließlich mit fünf Türen, Faltdach und Klimaanlage angeboten.

Georg Koman

Im Segment der Kleinstwagen gibt es für die Autohersteller wenig zu verdienen, nirgendwo sonst schauen die Kunden genauer aufs Geld als bei den lieben Kleinen. Daher geht man gern Kooperationen ein. Die französische PSA (Peugeot-Citroen) tut das seit 2005 mit Toyota bei Entwicklung und Produktion von Citroen C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo.

Nunmehr gehen die drei Zwerge in die zweite Runde, am Grundproblem - Wie grenzt man sich trotz weitestgehender technischer Gleichteile voneinander ab? - ändert sich aber nichts.

Citroen Österreich entschied sich deshalb, einen eigenen Weg zu gehen. Der C1 wir hierzulande ausschließlich als Fünftürer mit großem Faltschiebedach und vernünftiger Ausstattung (z.B. Klimaanlage) angeboten. Das schlägt sich auch im Namen nieder: Bei uns nennt er sich Citroen C1 Airscape.

Zwei Ausstattungsvarianten stehen mit "Feel" und "Shine" zur Wahl. Beim "Feel" sind neben den erwähnten Goodies manuelle Klimaanlage, Faltdach und Fondtüren auch ESP, Berganfahrhilfe, sechs Airbags, LED-Tagfahrlichter, Audiosystem mit Bluetooth-Freisprechmöglichkeit und USB-Anschluss, E-Fensterheber vorne, Lederlenkrad, Fernbedien-Zentralsperre und höhenverstellbarer Fahrersitz Serie.

Beim "Shine" (Aufpreis: 1.100 Euro) kommen Klimaautomatik, 15-Zoll-Alus, Drehzahlmesser, Geschwindigkeitsbegrenzer und ein 7-Zoll-Touchscreen samt Mirror-Funktion fürs Smartphone dazu.

Der C1 ist in zwei Benzin-Motorisierungen mit 69 oder 82 PS zu haben. Beide sind Dreizylinder, die schwächere Variante ist auch mit automatisiertem Fünfgang-Schaltgetriebe ETG zum Mehrpreis von 650 Euro erhältlich.

An Extras sind neben Rückfahrkamera, beheizbaren Vordersitzen und abgedunkelten Fondscheiben hauptsächlich Optik-Features erhältlich, etwa das Stoffverdeck in Grau oder Rot (Serie: Schwarz), rote oder weiße Innenraum-Applikationen, sowie verchromte Außenspiegelgehäuse.

Weil man so die Bestellvarianten verringerte, konnte man in Frankreich auch den einen oder anderen Rabatt herausholen, der Einstiegstarif beträgt für den 69-PS-"Shine" 11.990 Euro (Aktions-Nettopreis). Den 82-PS-Motor gibt es nur in Verbindung mit der Ausstattung "Shine" und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe, und zwar um 13.740 Euro.

Der C1 fährt sich selbst in der 69-PS-Variante spritzig - 0-100 km/h in 14,3 Sekunden -, er biegt agil ums Eck und ist ausreichend komfortabel gefedert. Lediglich die Schaltung hakelt ein wenig.

Die beiden Dreizylinder-Motoren verleugnen ihre Bauart nicht, klingen aber nicht unsympathisch. Auch ohne übertriebenes Wohlwollen geht der Sound als sportlich-kernig durch.

Weitere Infos zum Citroen C1 gibt es hier.

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