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Vertragsverlängerung

Sieben Jahre nach der Premiere des Peugeot Partner und seines Familien-Pendants Tepee war es Zeit für eine Renovierung. Erste Testfahrt.

Georg Koman

Peugeot verlängert den Partnervertrag mit allen, die es wollen. Wofür vieles spricht, denn das Nutzfahrzeug Partner und der darauf basierende Family-Van Tepee wurden optisch und technisch gründlich aktualisiert.

Sofort erkennbar ist er an der aktuellen Peugeot-Front mit die Fahrzegbreite betonendem Grill und LED-Tagfahrlechten beim Tepee.

Abhängig von der Ausstattungsstufe hat die Familien-Version serienmäßig oder optional einen Touchscreen und eine Anbindung des Smartphones in die Bord-Elektronik an Bord.

Neu sind auch der Bremsassistent "Active City Brake" und eine Rückfahrkamera. Tempomat und eine Klimaanlage sind jetzt serienmäßig. Neben der Ausstattungsstufe Tepee "Active" gibt es noch den "Outdoor", der sich trotz Frontantriebs auf unbefestigtes Gelnde wagen will.

Dazu erhielt er eine um einen Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit und ein System namens "Grip Control". Dieses wirkt via Bremseingriffen wie ein Sperrdifferenzial und verhindert somit das Durchdrehen eines einzelnen Vorderrades.

Motorisiert ist der Tepee in jedem Fall mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder. Als Benziner leistet dieser 98 oder 120 PS, als Diesel 101 oder 120 PS. Die Preise starten bei 18.350 Euro (98-PS-Benziner), gedieselt wird ab 19.300 Euro.

Der Tepee ist mit fünf oder sieben Sitzen zu haben. Die bis zu fünf Sitze im Fond lassen sich einzeln ausbauen. Das Ladevolumen liegt zwischen 675 und 3.000 Litern. Hilfreich beim Beladen ist die große Heckklappe samt niedriger Ladekante und die separat zu öffnende Heckscheibe.

Der Tepee fährt sich gewohnt pkw-haft. Nichts dröhnt oder klappert, der Innenraum ist luftig, Über- und Rundumsicht gehen als hervorragend durch.

Gleich mit erneuert wurde der verblechte Partner. Bei ihm fällt der stärkere Benziner weg, dafür gibt es den 1,6-Liter-Diesel auch noch in einer 90-PS-Leistungsstufe. 12.350 Euro netto kostet der Benziner in der Kurzversion L1, der 75-PS-Diesel ist ab 13.650 Euro netto zu haben.

Karosserietechnisch gibt es ihn in den zwei Längen 4,38 oder 4,63 Meter. Außerdem wird eine Kabinenplattform für Karosserie-Umbauten angeboten und im Zubehör findet sich sogar ein 4x4-Umbau von Dangel.

Das Ladevolumen liegt zwischen 3,7 Kubikmeter und 4,1 Kubikmeter, die nutzbare Länge wird zwischen 1,80 Meter und 2,05 Meter angegeben. Bereits in die kürzere Version passen zwei Euro-Paletten.

Ganz neu im Programm ist der Partner Electric um 27.750 Euro netto als L1 und um 29.050 Euro netto als langer L2. Er bietet 48 PS Dauer- und 67 PS Spitzenleistung.

200 Nm Drehmoment sorgen dafür, dass einem das deutlich spritziger vorkommt, als es die Leistungsdaten vermuten lassen. Die Reichweite liegt bei maximal 170 Kilometern.

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