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Vierte Runde

Ende Juni geht die vierte Generation des Multitalents VW Caddy an den Start. Die Preisliste für die Pkw-Variante startet bei 16.453 Euro.

mid/goer

Als preisgünstigere Alternative zum komfortablen Touran hat Volkswagen den geräumigen Caddy im Programm. Die vierte Generation des fünf- bis siebensitzigen Kompakt-Van startet Ende Juni mit neuen Motoren und Assistenzsystemen.

Wie bisher wird der Hochdach-Kombi in zahlreichen Varianten angeboten: als zweisitziger Stadtlieferwagen, als fünf- und siebensitziger Kombi, als 47 Zentimeter längere Maxi-Version, als Freizeitmobil "Caddy Beach" und auch mit Allradantrieb.

Äußerlich hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel geändert, obwohl nach Angaben von Volkswagen das gesamte Exterieur überarbeitet und "alle Linien geschärft" wurden. Aber warum Design-Experimente wagen, wenn die Kunden den 4,41 Meter langen Bestseller so schätzen wie er ist? 1,5 Millionen Caddy-Verkäufe in elf Jahren sprechen eine deutliche Sprache.

So bleibt es bei der nüchternen, glatten Karosserie und den zwei praktischen hinteren Schiebetüren ab der Ausstattung "Trendline". In der neu geschaffenen Basislinie "Conceptline" gibt es nur eine Schiebetür.

Unter der Haube hat sich jedoch eine Menge getan: Alle Motoren erfüllen die Euro 6-Norm und sind grundsätzlich mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel ist in den vier Leistungsstufen mit 55 kW/75 PS, 75 KW/102 PS, 90 kW/122 PS und 110 kW/150 PS erhältlich. Allradantrieb ist in Verbindung mit dem zweitstärksten Diesel zu haben. Trotz des größeren Hubraums sind die Diesel-Triebwerke um bis zu fünfzehn Prozent sparsamer als ihre Vorgänger.

Einstiegsmotor bei den Benzinern ist der 1,2-Liter-Vierzylinder-TSI mit 62 kW/84 PS - Österreich-Preis in der Einstiegsausstattung "Conceptline": 16.453 Euro. Ab Oktober ist erstmals für den Caddy der 1,0-Liter-Dreizylinder mit 75 kW/102 PS erhältlich, Top-Benziner ist der 92 kW/125 PS starke 1,4-Liter-Vierzylinder.

In der neuen Erdgas-Version arbeitet ein aufgeladener 1,4-Liter-TGI (Turbo Gas Injection) mit 81 kW/110 PS, der im Vergleich zum 2,0-Liter-Motor des Vorgängers mit mehr Power und geringerem Verbrauch von 4,1 Kilogramm statt bisher 5,8 Kilogramm Erdgas/100 Kilometer) aufwartet.

Keine Änderungen gibt es beim Fahrwerk: Einzelradaufhängung an der Vorderachse und hinten kommt eine Starrachse an Blattfedern mit lastabhängigen Dämpfern zum Einsatz. An der Abstimmung wurde aber gearbeitet.

Der Federungskomfort ist durchaus akzeptabel, auch sind die Bemühungen in Sachen Akustik spürbar. Der ausreichend durchzugsstarke Diesel mit 75 kW/102 PS, der für erste Testfahrten zur Verfügung stand, ist gut gedämmt.

Seinen inneren Qualitäten bleibt der Caddy treu: Er bietet viel Platz für Passagiere und Gepäck. Hinter der sehr weit aufschwingenden Heckklappe wartet ein bis zu 3.200 Liter großer Stauraum auf Gepäck.

Die Ladekante ist angenehm niedrig. Fahrer und Beifahrer freuen sich über eine erhöhte Sitzposition, die Lehne des Beifahrersitzes lässt sich gegen Aufpreis nach vorn klappen, das schafft eine Ladelänge von 2,55 Meter.

Die drei Sitze der zweiten Reihe sind nach vorn klapp- und herausnehmbar, in der - optionalen - dritten Reihe sitzen die Insassen etwas erhöht, wenn auch recht steil. Ab der zweiten Ausstattung "Trendline" ist der Fahrgastraum des Kompakt-Vans voll verkleidet.

Ein City-Notbremsassistent ist beim Caddy immer an Bord, ebenso die Multikollisions-Bremse, die nach einem Unfall automatisch eine Bremsung einleitet, wenn der Fahrer nicht selbst eingreift. Folgekollisionen können dadurch verhindert werden.

Weitere Assistenzsysteme wie etwa eine automatische Distanzregelung, ein Fernlicht-Assistent und ein Einparksystem für automatisches Einparken in Längs- und Querlücken sind gegen Aufpreis erhältlich.

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