Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Gerne mal Klein wagen

Mazda hat seinen kleinsten überarbeitet. Und auch wenn man es ihm nicht auf den ersten Blick ansieht: Er ist erwachsen geworden.

Johannes Posch

Es gibt „Facelifts“ und „Facelifts“. Während so manche Auffrischung bestehender Modelle es uns Schreiberlingen schwer macht, überhaupt eine ganze Seite mit den Neuheiten zu füllen, wird bei anderen tatsächlich an so vielen Stellschrauben gedreht, dass man den Wagen fast nicht wieder erkennt. Gut – so gravierend ist es jetzt beim Mazda2 zugegeben nicht; vor allem, da sich äußerlich zugegeben nicht unglaublich viel getan hat. Das schon zuvor sympathische Gschau des Mini-Mazdas ist eben den aktuellen Design-Gewohnheiten angepasst worden. Heißt: im Kühlergrill ein schwarzes Drahtgeflecht statt dicker Querbalken, neue Lichtzeichnungen in den LED-Scheinwerfern und rundum etwas entschlackte Schürzen. Fertig.

Evolution statt Revolution

Auch innen wurde das Lenkrad nicht neu erfunden. An Form und Aufbau wurde nichts geändert, doch bei vielen kleinen Details an den richtigen Stellen nachgebessert: Die Geräuschisolierung wurde überarbeitet und liefert nun Geräuschniveaus mindestens auf Kompaktklassen-Niveau. Zudem wurde die Geometrie der Frontsitze optimiert, um eine angenehmere Sitzposition zu bieten. Das bedeutet, dass gerade in Kombination mit der angenehmen Geräuschkulisse auch in diesem Kleinwagen längere Etappen ihren Schrecken verlieren. Zumal auch beim Fahrwerk nachgebessert wurde, was den Nippon-Zwerg ebenso ein anständiges Stück erwachsener wirken lässt. Seinen verspielten Charakter hat er dennoch behalten: Dank Mazdas mit Bremseingriffen arbeitendem Torque-Vectoring-System, der direkten und gefühlvollen Lenkung und dem knackigen Getriebe macht auch so manch kleine Kurvenhatz Freude.

Unter der Haube halten zwei neue, jeweils durch einen riemengetriebenen Startergenerator mild-hybridisierte 1,5 Liter Benzinmotoren mit 75 oder 95 PS Einzug ¬– die bisherige Top-Motorisierung mit 115 PS entfällt. Wir baten das Top-Modell zur Probefahrt und können attestieren: Das Mild-Hybrid-System sorgt für angenehm sanfte Start/Stopp-Vorgänge und der Motor gefällt mit Drehfreude und ausreichend Kraft, um sich mehr als behände im Verkehr behaupten zu können.

Weitere Artikel

Die Techno-Classica Essen findet heuer von 25. bis 29. März statt. Es warten über 1.250 Aussteller aus der ganzen Welt ... und vieles mehr.

Beim Launch des neuen Racing-Point-Boliden war klar, die Ingenieure haben am Mercedes Maß genommen. Unter den Teams sorgt das aber für wenig Verwunderung.

Österreichische Augenweide

KTM: Vorhang auf für den neuen X-BOW GTX

Im Laufe des Jahres feiert der Leichtgewichtssportwagen KTM X-BOW GTX sein Debüt, angetrieben wir der GT2-Renner von einem 600 PS starken Audi Fünfzylinder.

Kaum Sound, viel Fun

Harley-Davidson LiveWire - im Test

Die Harley-Davidson LiveWire zoomt sich mit 106 PS in verhalten surrenden drei Sekunden auf 100 km/h. Wir testen die erste Elektro-Harley.