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Neu: Skoda Citigo iV und Skoda Superb iV

Stromschlag

Skoda startet in die Elektromobilität: Mit einem batterieelektrisches Modell und einem Plug-in-Hybriden: Skoda Citigo iV und Skoda Superb iV.

mid/brie

Mit einem Paukenschlag startet Skoda in das Zeitalter der Elektromobilität. Im Rahmen der Eishockey-WM in Bratislava stellte der tschechische Autohersteller ein batterieelektrisches Modell und einen Hybrid vor: Skoda Citigo iV und Superb iV.

Paukenschlag: Der Preis des Skoda Citigo iV (Bild oben) soll unter 20.000 Euro liegen. Eine Kampfansage an die Konkurrenz. Denn selbst die derzeit günstigsten Elektro-Modelle, die baugleichen und schon etwas angegrauten Stadtfahrzeuge Citroen C-Zero und Peugeot iOn, kosten zumindest 22.000 Euro.

Der kleine fünftürige Skoda Citigo iV mit 83 PS soll mit vollgeladener Batterie 265 Kilometer weit fahren (WLTP-Zyklus). Muss der 37-kWh-Akku geladen werden, kommt der elektrische Citigo mit 40-kW-Schnelllader bald wieder zu Kräften: Nach einer Stunde sind wieder 80 Prozent der Kapazität erreicht. Der Winzling legt sich mit einem achtbaren Drehmoment von 210 Newtonmetern ordentlich ins Zeug und erweist sich selbst abseits des urbanen Bereichs als quirlig. Aus dem Stand heraus vergehen 12,5 Sekunden bis zum Erreichen der Tempo-100-Marke, und mit 130 km/h (abgeregeltem) Maximaltempo stemmt er auch locker gängiges Autobahntempo.

Damit sich der Citigo iV von seinen Brüdern mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren auch optisch unterscheidet, ist der typische Skoda-Kühlergrill in Wagenfarbe lackiert. Der Stromer im Mini-Format kann ab Juni 2019 bestellt werden und rollt einen Monat später in den Handel.

Soweit die rein elektrische Alternative. Für die erste Hybridisierung wählte Skoda den gerade frisch gelifteten Superb aus. Die große Reiselimousine produziert aus der Kombination von 1.4l-TSI-Motor und Elektroantrieb eine Systemleistung von 218 PS. Das maximale Drehmoment wird mit 400 Nm beziffert. Rein elektrisch kann der Skoda Superb iV (Bild oben) theoretisch rund 55 km zurücklegen, ohne dass sich der Benzinmotor in das Geschehen einschalten muss. Der Superb iV soll mit seinem Plug-in-Hybridantrieb sogar 850 Kilometer weit kommen, wenn vor der Fahrt der Benzintank und die Batterie prall gefüllt sind.

Die Fahrzeugbatterie hat Skoda im Karosserieboden vor der Hinterachse untergebracht. Das Zusammenspiel mit dem Verbrennungsmotor läuft im Normalfall automatisch geregelt ab. Im Fahrmodus E wird nur die Batterie angezapft, und im Sportmodus ist die komplette Systemleistung abrufbar. Die Kraftübertragung an die Vorderachse übernimmt ein 6-Gang-DSG. Über den exakten Preis hüllt sich Skoda wie beim Citigo iV noch in Schweigen, aber am Rand der Veranstaltung war zu erfahren, dass der Superb iV weniger als 40.000 Euro kosten soll. Der Produktionsbeginn ist für Anfang 2020 vorgesehen.

Skoda-Chef Bernhard Maier ist sichtlich ergriffen, als er bei der Enthüllung der elektrifizierten Varianten den Satz in den Saal stellt: "Heute startet Skoda in die Elektromobilität - ein ganz besonderer Moment für das Unternehmen."

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