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Neuer Mitsubishi Space Star - erster Test

Aufgefrischt

Mitsubishi verpasst dem 2013 gestarteten und 2016 aufgehübschten Space Star für das Jahr 2020 eine umfassende Modellpflege. Erster Test.

mid/rhu

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Was auf den ersten Blick auffällt: Der modellgepflegte Mitsubishi Space Star ist nicht nur um fünf Zentimeter auf jetzt 3,85 Meter gewachsen, er wirkt auch wesentlich erwachsener. Die Front trägt jetzt das "Dynamic Shield" genannte Markengesicht in einer speziellen Ausführung, der Kleine blickt munter, frisch und ziemlich selbstbewusst in die Gegend.

Auch die Heckpartie erfuhr eine deutliche Aufwertung, der Space Star legt jetzt einen robusteren und markanteren Abgang hin. Man könnte auch sagen: Er ist rundum wahrnehmbarer geworden und zeigt einen eigenen Charakter.

Das ist auch innen zu spüren. Dort sorgen Klavierlack- und Karbonlook-Einlagen für einen wertigeren Eindruck. Das dank Leichtbau mit hochfestem Stahl ab 860 Kilo schwere Gefährt mit einem cW-Wert von nur 0,27 bietet Apple Carplay- und Android Auto-Vernetzung, einen großen Touchscreen und reichlich Assistenzsysteme bis hin zum Spurhalte- und Fernlichtassistenten. Die Sitze in der höchsten Ausstattungsstufe Top sind mit einer neuen Kombination aus Kunstleder und Karostoff bespannt. Und zu den sieben Standardfarben kommen noch die Speziallackierungen in Citrin Gelb- und Titan Weiß-Metallic dazu.

In Sachen Antrieb setzt Mitsubishi auf ein bewährtes Duo: Der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum liefert 71 PS und 88 Newtonmeter, er macht den Space Star bis zu 172 Sachen schnell. Der ebenfalls dreizylindrige 1,2-Liter-Benziner kommt auf 80 PS, 106 Newtonmeter und 180 km/h. Mit CVT-Getriebe ist er maximal 173 km/h schnell.

Wir probieren den größeren Motor mit Fünfgang-Handschalter aus. Eine gute Wahl, denn das kleine Aggregat liefert flink und ansatzlos seine Leistung ab und macht auch obenraus nicht so schnell schlapp. Die Vibrationen durch die unrunde Zylinderzahl werden gut kaschiert, akustisch macht sich die Bauart nur beim vollen Beschleunigen durch ein sympathisches Knurren bemerkbar.

Dass die Getriebeabstufung zugunsten des Verbrauchs modifiziert wurde, ist bei der ersten Testfahrt im Großraum Paris nicht direkt zu spüren. Die Schalt-Anschlüsse passen jedenfalls. Und der Space Star genehmigt sich laut Bordcomputer 5,5 Liter Super - 4,6 Liter sind es laut Norm.

Wie bei Mitsubishi gewohnt, wird der zwischen den Kleinst- und Kleinwagen angesiedelte Marken-Bestseller in den drei Versionen Basis, Plus und Top angeboten. Wobei der Basis für 10.490 Euro so entscheidende Dinge wie eine Klimaanlage und ein Radio fehlen - das macht sie eigentlich fast unverkäuflich.

Licht- und Regensensor, elektrisch betätigte Außenspiegel und Fensterheber vorne sind aber schon drin. Bei der Variante Plus sind für mindestens 12.890 Euro etwa die Klima- und die Audioanlage installiert. Und die Version Top bietet von den 15-Zöllern über die Rückfahrkamera und reichlich elektronische Helfer bis zum Tempomaten und zur Klimaautomatik reichlich Luxus - ab 16.890 Euro.

Aber ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht. Denn zur Einführung des Neuen haben die deutschen Mitsubishi-Statthalter wie gewohnt Intro-Versionen zwischen ihr Trio gepackt. Dabei enthält die Intro-Edition für 11.790 Euro Klimaanlage und Radio, sie ist also eigentlich der reelle und alltagstaugliche Einstieg.

Die Edition plus gibt es in Kombination mit dem größeren Motor, mit 15-Zöllern, 6,5-Zoll-TomTom-Navi und Sitzheizung vorne für 14.490 Euro. Die Preise gelten für Deutschland, Österreich-Tarife folgen etwas später.

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