VW CrossPolo 1,4 DSG - im Test | 19.09.2011
Fahrverhalten, Raumangebot & Preis
Beim Interieur zeigt der CrossPolo – abgesehen vom Lenkrad mit gelochtem Leder und einem eigenen Stoffdesign – keinerlei Unterschiede zum Original-Polo. Sprich: Übersichtlich, aufgeräumt, cool wirkt der Innenraum. Die Materialien sind VW-typisch hochwertig.
Das Raumangebot ist klassenkonform. Vorne sitzen auch Großgewachsene gemütlich und finden leicht ihre ideale Position. Hinten geht es etwas enger, aber keineswegs unangenehm beengt zu.
Das Gepäckraumvolumen setzt keine Akzente: 280 bis 952 Liter (samt doppeltem, entfernbarem Boden) sowie 2:1 geteilt umlegbare Fondlehnen stehen zur Verfügung. Die Ladekante wird durch die Fahrwerksanhebung naturgemäß nicht niedriger. Dafür schwingt die Heckklappe angenehm weit auf. Unter den Vordersitzen gibt es brauchbare Schubfächer.
Braver 1,4-Liter-Benziner
Der 1,4-Liter-Benziner ist nicht der spannendste Motor im Polo-Programm, aber er bewegt den 3,97 Meter langen und 1.161 Kilogramm schweren „Kleinen“ durchaus beherzt durch die Lande. 12,6 Sekunden für den Sprit auf 100 km/h und 173 km/h Spitze sind herzeigbare Werte.
Das DSG erweist sich dabei einmal mehr als Treffer: Die Gänge werden schnell, ruckarm und fast immer zur richtigen Zeit gewechselt. Das eher bescheidene Drehmoment von 132 Nm bei 3.800 Touren kaschieren die sieben Gänge der Doppelkupplung mit Leichtigkeit.
Wer Leistung will, muss den Motor naturgemäß hochdrehen, dann klingt er kernig, aber weder unangenehm noch aufdringlich.
Das eher softe Fahrwerk unterscheidet sich gefühlsmäßig nicht vom normalen Polo. Die 1,5 Zentimeter Höhenzuwachs merkt man beim Kurvenfahren überhaupt nicht. Wie gewohnt ist der Polo ein braver Untersteuerer, dessen Heck um die Burg nicht ausbricht. Die (elektromechanische) Lenkung und die Bremsen agieren präzise und angenehm.
An der Tankstelle waren wir selten, da man mit dem 1,4-Liter-Motor mit deutlich weniger als sieben Litern durchkommt. Selbstredend bei einer Fahrweise, die nicht unbedingt auf geringsten Verbrauch abzielt.
Dies, obwohl der Verbrauch des 1,4ers auf dem Papier mit 5,9 Litern der höchste aller Polos (!) ist, nominell gleichauf mit dem 180 PS starken GTI.
CrossPolo-Paket um 700 Euro
Sonderangebot ist der Polo keines, doch der CrossPolo bietet zum Aufpreis von eher bescheidenen 700 Euro zum Normal-Modell in „Highline“-Ausstattung einiges mehr an optischer Präsenz. Unser 1,4er kostet mit DSG 20.500 Euro, mit 5-Gang-Schaltgetriebe 19.060 Euro.
Günstiger geht es noch mit dem Einsteiger, dem 1,2-Liter-Benziner, um 17.570 Euro. Am teuersten fährt man mit dem 90-PS-TDI samt DSG um 22.130 Euro.
Wer definitiv einen Benziner und keinen Diesel sein Eigen nennen will, wählt am besten statt unserer Testmotorisierung den 1,2 TSI. Dann kann man sich über 105 PS, deutlich mehr Drehmoment und einen geringeren Verbrauch freuen. Kostenpunkt mit DSG: 21.240 Euro.
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