AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DCT für Lotus aus Österreich
JUBU Performance

Was sagen die Puristen?

Sportwagenfahrer alter Schule sollen in Elise, Exige und Evora weiterhin im Getriebe rühren. Andere wählen das von JUBU Performance im Mühlviertel entwickelte DCT für die Lotus-Flundern.

Mag. Severin Karl

Schnell schalten in einem der leichten Sportwagen aus Hethel, Großbritannien? Puristen schreien laut: „Mit der Hand, eindeutig!“ Für noch schnelleres schalten war bisher ein im Nachhinein eingebautes sequentielles Getriebe die beste Option. Das kommt aber mit einigen Nachteilen, wie Martin Jung, Chef bei JUBU Performance, erklärt: „So ein System verkürzt die Schaltzeiten signifikant, bringt aber auch große Nachteile mit sich: Sequentielle Getriebe sind laut, wild und fast unmöglich im täglichen Betrieb auf normalen Straßen zu fahren.“

Erster Versuch mit 6 Gängen
Eine komfortable Schaltmöglichkeit stand für Lotus Elise, Exige oder Evora bisher mit dem werksseitigen IPS System bereit. Smooth und verlässlich war das schon, aber bei weitem nicht so sportlich, wie viele Kunden ihren Briten bewegen wollen. So machte sich der offizielle österreichische Lotus-Partner aus Münzbach in Oberösterreich vor drei Jahren an die Arbeit, an einer Verbesserung zu feilen, die nun stolz präsentiert werden konnte: das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf VAG-Basis, das für alle aktuellen Modelle wie oben genannt erhältlich ist. Auch 3-Eleven, 2-Eleven sowie alle Elise S2 und Exige S2 mit Toyota-Motor können von den Mühlviertlern umgerüstet werden.

Smoother Automatik-Modus
„Unser DCT kombiniert das beste aus beiden Welten“, so Jung, „superschnelles, manuelles schalten mit Paddles und ein smoother Automatik-Modus für entspanntes und dennoch sportliches Cruisen.“ Für die Schaltzeiten lohnt ein Vergleich mit dem sequentiellen Getriebe: Dieses hat in 50 bis 65 Millisekunden den nächsten Gag parat, das JUBU DCT benötigt mit 65 bis 80 Millisekunden nicht viel mehr. 1500 Stunden Entwicklung und über 30 000 Testkilometer sind in die Arbeit daran eingeflossen. Zuerst wurde eine 6-Gang-Box hergenommen, die erreichte aber schnell ihr Limit. Das jetzige System ist bis 800 Nm verlässlich, nur leicht modifiziert kommt es auch in den JP Zero Rennautos der Lotus-Spezialisten zum Einsatz.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".