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Hyundai/Kia: ab 2025 "software-defined cars"
Hyundai

Hyundai-Group zeigt Fahrplan fürs Auto-Upgrade

Hyundai möchte ab 2025 alle Fahrzeuge Software-basierend entwickeln. Das reicht von vernetzten Sensoren bis hin zu riesigen Cloud-Datensammlungen.

Roland Scharf

Bisher, sagt Hyundai, war die Konstruktion eines Autos immer Hardware-fokussiert. Die Software wurde dann erst entsprechend integriert, was sich im südkoreanischen Konzern ab 2025 aber grundlegend ändern soll. Ab dann steht bei der Entwicklung nämlich die Software im Vordergrund, die dann aber so etwas wie das zentrale Nervensystem praktisch alles Hyundais sein soll. Man spricht vollmundig sogar von einem „Future Mobility Ecosystem.“

Genusssystem
Los geht dieses Gesamtkonzept mit einem eigenen Betriebssystem für Autos namens ccOS. Dieses betreibt alle Funktionen, vom Fensterheber bis zum Abstandsregeltempomat. Zudem wird es dank des einheitlichen Systems auch leichter, länderspezifische Funktionen zu realisieren, neue Funktionen freizuschalten (von Infotainment bis Assistenzsysteme), und auch Over-the-Air-Updates durchzführen, was ab 2023 bereits realisiert werden wird. Die ersten Fahrzeuge, die in den Genuss von ccOS kommen, werden vor allem batterieelektrische Modelle sein, die allesamt auf zwei völlig neue Plattformen basieren. Damit enden die Möglichkeiten aber noch lange nicht.

Profilierte Sensoren
Zugleich sammeln alle verbauten Sensoren und Kameras laufend Daten, die nicht nur für den eigentlichen Betrieb des Fahrzeuges verwendet werden. ccOS sendet sie zudem automatisch an eine Hyundai-eigene, Cloud-basierende Datenplattform. Zehn Millionen Autos werden hier verwaltet, bis 2025 soll die Zahl sogar auf 20 Millionen ansteigen. Sinn dieser bis zu zwei Exabyte großen Datensammlung? Zum einen dient sie als Basis für autonomes Fahren, das neben Onboard-Sensorik vor allem Online-Dienste benötigt, um sicher arbeiten zu können. Zum anderen sollen so Connected Car-Services angeboten werden können, bis hin zu Robotaxis und der Integration von weiteren Mobilitätsformen. Damit es hier nie zu einem Übertragungssystem kommt, verarbeitet die Hyundai-Cloud Daten dank künstlicher Intelligenz automatisch nach Wichtigkeit, und sie erstellt zudem ein Profil an Vorlieben des jeweiligen Fahrers, um ihm dann automatisch die besten Lösungen und Dienste vorzuschlagen.

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