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Erhöhte Vorsicht ist geboten

Verkehrs-Experten warnen eindringlich davor, die Gefahren des Herbstes zu unterschätzen, Erntefahrzeuge, Wildwechsel und Frost machen den Autofahrern das Leben schwer.

Obwohl die Sonne oft noch kräftig scheint, zeigt der Herbst bereits seine ersten Spuren. Aus diesem Grund macht ÖAMTC-Verkehrssicherheits-Experte Roman Michalek auf die bevorstehenden Gefahren aufmerksam. Erntefahrzeuge, Wildwechsel, rutschiges Laub, Nebelbildung, heftige Niederschläge und erster Frost werden in den nächsten Wochen erhöhte Aufmerksamkeit von den Autofahrern fordern.

* Vorsicht Erntefahrzeuge: Unterschätzt werden immer wieder Gefahren, die von schweren Erntemaschinen ausgehen. An den regenfreien Tagen sind die Mähdrescher verstärkt zu den Feldern unterwegs. Aber auch die Weinlese steht bevor. Michalek rät bei Begegnungen mit den überbreiten Fahrzeugen zu besonderer Vorsicht.

* Achtung Wildwechsel: Jetzt, wo die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von Wildunfällen stark an. Meist ist zu hohe Geschwindigkeit die Ursache. Zudem fallen Morgen- und Abenddämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammen. Aber gerade dann ist auch vermehrt das Wild unterwegs. Daher unbedingt die Wildwechsel-Warntafeln beachten, das Tempo reduzieren und in den Walddurchfahrten immer bremsbereit sein.

* Herbstfalle Laub: Als tückische Falle kann sich das Laub für die Autofahrer erweisen. Es ist kaum voraus zu sehen, wo zwischen griffigeren Stellen die gefährliche Glätte lauert. Bei einer gefährlichen Situation - etwa wenn ein schleuderndes Fahrzeug entgegenkommt - sind dann die Räder auf unterschiedlichem Untergrund. Wird dann voll auf die Bremse getreten, kann sich das Fahrzeug richtiggehend eindrehen, wenn nicht rechtzeitig und richtig reagiert wird.

* Aquaplaninggefahr: Starker Niederschlag ist ein weiterer Problempunkt der Herbstzeit. Heftige Regenfälle führen vermehrt zur Gefahr von Aquaplaning. Daher bei einsetzendem Regen das Tempo reduzieren und den Sicherheitsabstand zum Vordermann vergrößern. Vorsicht auf kurvigen Strecken. Aquaplaninggefahr lässt sich rechtzeitig erkennen: wenn das Wasser in den Spurrillen steht oder zu Pfützen zusammenrinnt.

* Waschküche Nebel: Der Herbst kündigt sich auch durch erste Nebelbildung und Sichtbehinderung an. Um sicher durch die "Waschküche" zu kommen, sollte man einige Tipps des ÖAMTC-Experten beachten: den abgeblendeten Scheinwerfer einschalten; Nebel- und Schlussleuchten einschalten; möglichst weit rechts fahren; die Geschwindigkeit reduzieren und der Sichtweite anpassen; einen größeren Abstand zum Vordermann einhalten.

* Richtige Beleuchtung: Besondere Bedeutung kommt in der Herbstzeit der Beleuchtung zu. Auf jeden Fall sollte rechtzeitig die Beleuchtungsanlage des Fahrzeuges überprüft werden. "Als oberste Regel gilt 'Sehen und gesehen werden' ", so Roman Michalek.

* Frostgefahr: Im Spätherbst ist mit erstem Frost und Glättebildung zu rechnen. Besondere Vorsicht ist an schattigen Stellen, wie etwa in Walddurchfahrten, geboten. Aber auch auf Brücken ist es meist schon sehr glatt.

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