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Das Luxus-Lade-Trio ist komplett

Audi möchte mit dem neuen A6 Avant die Edelkombis von BMW und Mercedes in Bedrängnis bringen, im März 2005 rollt der Ingolstädter zu den Händlern.

mid/ni

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Audi A6 Avant

    Wenn der ab Ende November bestellbare neue Audi A6 Avant Anfang März 2005 zu den Händlern kommt, will er seine Hauptgegner BMW 5er Touring und das T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse nicht nur in den Abmessungen, sondern auch in der sportlichen Eleganz übertreffen.

    Mit 4,93 Metern Länge erreicht der neue A6 Avant fast Oberklasse-Format, was dem Raumangebot für Passagiere und Gepäck zugute kommt. Die Motorenpalette umfasst zunächst drei Benziner und zwei Diesel mit Leistungswerten zwischen 130 kW/177 PS und 246 kW/335 PS. Ebenso selbstbewusst wie die Formensprache ist vermutlich auch die Preisgestaltung, die österreichischen Listenpreise werden in Kürze folgen.

    Die Avant-Idee darf für sich in Anspruch nehmen, der Kombi-Bewegung immer wieder neue Impulse gegeben zu haben. Schon der erste Avant ließ es erahnen:

    Die Lifestyle-Variante der damals biederen Audi-100-Baureihe eröffnete 1977 eine Klasse automobiler Beaus mit Heckklappe, lange bevor Mercedes und BMW ihre großen Kombis präsentierten. Nach rund zwei Millionen Avant-Modellen aller Baureihen will die nunmehr vierte Generation des A6 Avant mit Sportlichkeit und Oberklassequalitäten die Führungsposition unter den Edelkombis einnehmen.

    Wie schon die Limousine ist auch der Kombi in den Dimensionen deutlich gewachsen: 13,5 Zentimeter in der Länge und 4,5 Zentimeter in der Breite. Die größeren Abmessungen kommen nicht nur der Optik, sondern vor allem dem Interieur zugute. So bietet der Avant im Fond jetzt spürbar mehr Sitzkomfort.

    Das Gepäckabteil ist zudem um 110 Liter auf ein Gesamtvolumen von 565 Liter gewachsen, bei umgeklappter Rückbank sind es 1.660 Liter. Neu ist ein flexibles Laderaumkonzept, das verschiedene Unterteilungen des Gepäckabteils ermöglicht und zugleich nützliche Details umfasst wie eine Kunststoffwanne für schmutzige Wanderschuhe oder optionale Halter für zwei Fahrräder.

    Die optische Dynamik soll sich wie bei der Limousine in einer sportlichen Fahrwerksauslegung widerspiegeln. Für die vierradgetriebenen Quattro-Versionen entscheidet sich beim Avant jeder zweite Kunde, das ist ein Rekordwert, von dem die Konkurrenten aus Stuttgart oder München nur träumen können.

    Serienmäßig ist im Avant das bereits aus dem A8 bekannte adaptive Luftfederfahrwerk, das ebenso wie die optionale Radar gestützte Abstandskontrolle ACC den Oberklasseanspruch dieser Modellreihe nachhaltig unterstreicht - zumal Audi keine Pläne mehr für einen A8 Avant hat.

    Profane Vierzylinder sind in der Motorenpalette für den Avant nicht mehr zu finden: Einstiegstriebwerk ist vorerst ein standesgemäßer 2,4-Liter-V6-Benziner, alternativ gibt es einen 3,2-Liter-V6-FSI und einen 4,2-Liter-V8-Motor.

    Daneben werden ein 2,7-Liter- und ein 3,0-Liter-V6-TDI-Dieselaggregat angeboten. Ab Frühsommer 2005 rundet ein 2,0-Liter-TDI die Motorenpalette nach unten ab. Alle Diesel erfüllen Euro 4, sind aber nur gegen Aufpreis mit Partikelfilter erhältlich.

    Einen Allroad Quattro soll es vom neuen Avant nicht geben, für die SUV-Kunden geht der Q7 als Serienversion der Pikes-Peak-Studie an den Start. Für neue Nischen plant Audi allerdings auch zusätzliche Versionen des A6 Avant. Und sportlichster Avant soll erneut ein RS6 werden.

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