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Opel Insignia: Doppelte Weltpremiere in London

Doppelt ge(m)oppelt

Der neue Opel Insignia zeigt sich auf der London Motorshow das erste Mal der Öffentlichkeit – und zwar als vier- und als fünftürige Limousine.

mid/hh

Das neue Topmodell setzt auf eine ausdrucksstarke Designsprache: Beide Karosserieversionen, die sich bewusst sehr ähnlich sehen, sind gekennzeichnet durch eine fließende, kraftvolle Silhouette mit einem coupéartig abfallenden Dach. Sowohl der viertürige Stufen- wie auch der fünftürige Schrägheck-Insignia sind 4.830 Millimeter lang und haben einen Radstand von 2.737 Millimetern.

Benzinverbrauch, CO2-Emissionen und die Fahrdynamik profitieren von der in 650 Windkanalstunden optimierten Aerodynamik. Das Ergebnis ist ein klassenbester cw-Wert von 0,27.

Der gleichzeitige Start von Fließ- und Stufenheck ist besonders wichtig für Märkte wie Großbritannien und Frankreich, in denen die fünftürige Variante traditionell eine dominierende Rolle in der Mittelklasse spielt.

Andererseits bevorzugen beispielsweise deutsche und spanische Kunden das klassische Stufenheck. Die Preise des neuen Insignia für Deutschland, Österreich und die Schweiz werden am 22. Juli in London bekannt gegeben, erste Autos rollen im Jänner zu den österreichischen Händlern. Opel erwartet, dass sich beide Karosserievarianten europaweit etwa gleich gut verkaufen.

Vom Start weg wird es den Insignia mit einer großen Motoren-Bandbreite geben. Sieben Triebwerke sind verfügbar, alle erfüllen die Euro-5-Abgasnorm und sind grundsätzlich mit Sechsganggetrieben gekoppelt. Die Palette der vier Benzinaggregate reicht vom Vierzylinder mit 115 PS bis zum Sechszylinder mit 260 PS. Aufwändig weiterentwickelt für den Insignia wurden die drei Diesel-Direkteinspritzer. Sie haben jetzt zwei Liter Hubraum und decken ein Leistungsspektrum von 110 bis 160 PS ab.

Eine optimale Anpassung an die jeweilige Fahrsituation zeichnen das innovative Fahrwerkssystem FlexRide sowie den modernen Allradantrieb Adaptive 4x4 aus.

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