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Diesel-Wiesel

Ford schickt sein Sportmodell Focus ST jetzt auch mit einem 185 PS-Diesel-Motor auf die Straße und paart damit Vernunft und Power.

mid/rhu

Diesel und Sportlichkeit sind kein Widerspruch. Diese nicht mehr ganz neue Weisheit unterstreicht nun Ford mit der ersten Selbstzünder-Variante des Sportmodells Focus ST mit 136 kW/185 PS.

Selbstverständlich wird in den als fünftürige Limousine und Kombi Traveller angebotenen ST auch wieder der überarbeiteten 2,0-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 184 kW/250 PS eingebaut.

Verkaufsstart beider Varianten ist seit Ende Oktober, die Österreich-Preise lauten 32.000 Euro für den Diesel und 34.250 Euro für den Benziner, der Traveller kostet je 1.250 Euro Aufpreis.

Der 2,0-Liter-TDCi-Turbomotor bringt den Diesel-Sportler in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bis auf 217 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 4,2 Liter Diesel je 100 Kilometer.

Die Ingenieure trainierten dem Aggregat mit einen maximalen Drehmoment von 400 Nm zwischen 2.000 und 2.750 Touren eine enorme Durchzugskraft an. Die zeigt sich etwa am Zwischenspurt von 80 auf 120 Sachen, der im sechsten Gang in nur 9,7 Sekunden absolviert wird.

Der Benziner bringt es auf ein Drehmoment von 360 Nm und einen um sechs Prozent geringeren Normverbrauch von 6,8 Liter Super je 100 Kilometer (159 Gramm CO2/km). Maximal 248 km/h sind drin, der Standard-Sprint wird in 6,5 Sekunden erledigt.

Ford hat dem neuen ST zusätzliche Fahrer-Assistenz-Systeme spendiert und spricht von einer optimierten Abstimmung des Fahrwerks und der Lenkung - von einem ausbalancierten und präzisen Fahrverhalten kann man getrost ausgehen.

Optisch gibt es zwischen Benziner und Diesel keine Unterschiede. Das neue Familiengesicht von Ford tragen beide. Im Vergleich zum Vorgänger leuchten nun schlankere Scheinwerfer heim. Lackierte Seitenschweller, Diffusor-Elemente am Heck und die mittig platzierte Doppelauspuffanlage haben sowohl Benziner als auch Diesel.

Und im Innenraum warten beide mit Sport-Lederlenkrad, einem Schaltknauf mit Chrom-Elementen, beleuchteten Einstiegsleisten aus Aluminium sowie den fast schon traditionellen Recaro-Sportsitzen auf.

Beide Varianten weisen außerdem serienmäßig ein Start-Stopp-System und Sechsgang-Getriebe auf. Ebenfalls an Bord ist ein dreistufiges ESP mit den Einstellungen "Standard", "Sport" und "Aus".

Premiere im neuen Focus ST feiern die adaptive Xenon-Scheinwerfer, die anhand des Lenkeinschlags, der Geschwindigkeit und der eingestellten Scheibenwischer-Funktion den optimalen Lichtwinkel und die Lichtintensität für eine optimale Ausleuchtung der Straße berechnen.

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