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Brennstoffzelle: VW-Konzern setzt auf Audi

Kernkompetenz

Der Volkswagen-Konzern siedelt seine Brennstoffzellen-Entwicklung bei Tochter Audi in Neckarsulm an. Der A7 h-tron soll in Bälde kommen.

mid/rlo

Noch ist der Brennstoffzellenantrieb ein Geheimtipp. Doch immer mehr Autobauer setzen verstärkt auf diese Technologie und richten deshalb ihre Strategie neu aus. So auch der Volkswagen-Konzern.

Die Wolfsburger siedeln ihre Brennstoffzellen-Entwicklung exklusiv bei der Tochter Audi in Neckarsulm an. "Seit Januar liegt die Kompetenz für den Brennstoffzellen-Antrieb innerhalb des Konzerns bei Audi", sagte der neue Audi-Entwicklungschef Stefan Knirsch der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Dazu gebe es im Konzern einen Vorstandsbeschluss, heißt es. Audis Chefentwickler bezeichnete neben dem hohen Preis die fehlende Infrastruktur für Brennstoffzellen-Fahrzeuge als große Hürde: "Vor 2020 sehe ich keine ausreichende Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen. Zudem sollte, damit ein Brennstoffzellen-Fahrzeug CO2-neutral unterwegs ist, der Wasserstoff aus erneuerbarer Energie hergestellt werden. Wir arbeiten daran."

Audi hatte erst im Januar 2016 seine Studie h-tron Quattro mit Brennstoffzelle vorgestellt. Der A7 h-tron laufe vielversprechend im Alltagstest, betont Stefan Knirsch. Unterdessen bieten Hyundai und Toyota bereits Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Handel an.

Auf die Dauer der Laufzeit von Plug-in-Modellen wollte sich der Audi-Manager nicht festlegen. Der A3 und Q7 werden auch als Plug-in-Hybride angeboten, weitere Modelle sollen folgen.

"Doch wie lange der Plug-in-Hybrid Bestand haben wird, wissen wir heute nicht. Das hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab", sagt Stefan Knirsch. "Dazu zählen gesetzliche Rahmenbedingungen, Kraftstoffpreise, steuerliche Vergünstigungen, Kaufpreise und Infrastruktur."

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