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Neuer Stromer: Opel Ampera-e

Ampera 2.0

Der Opel Ampera-e startet 2017. Diesmal als reines Elektrofahrzeug und Verwandter des Chevrolet Bolt. Reichweite: angeblich 320 Kilometer.

mid/ts

Zweiter Anlauf für den Ampera: Opels Antwort auf VW e-Golf und BMW i3 steht in den Startlöchern. Bei der Namensgebung geben die Rüsselsheimer der Bezeichnung Ampera eine zweite Chance, diesmal mit dem Zusatz "e".

Schließlich ist der Neue ein reines E-Fahrzeug und kein Hybrid wie der 2011 eingeführte - zwar technisch interessante, aber kommerziell wenig erfolgreiche - Namens-Vetter.

Der fünftürige Ampera-e soll ab 2017 vieles besser machen als die Wettbewerber auf dem Markt: Mehr als 320 Kilometer Reichweite, viel Platz für fünf Personen sowie ein massentaugliches Karosserie-Design - und das zu einem "erschwinglichen Preis". Und auch in Sachen Konnektivität und Infotainment ist der der Volks-Stromer mit Opel OnStar und den Intellilink-Systemen up-to-date. Das ist schon eine Kampfansage.

Technisch ist der Ampera der zweiten Generation identisch mit dem kürzlich in Las Vegas vorgestellten Chevrolet Bolt. Die Eckdaten: Elektro-Frontmotor mit 150 kW/204 PS und 360 Nm maximalem Drehmoment, 1,6 Tonnen schwer, in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und bis zu 145 km/h schnell.

Die Stromzufuhr erfolgt über Lithium-Ionen-Zellen mit 60 kWh Kapazität und kommt damit fast an die Basis-Variante der Oberklasse-E-Limousine Tesla Model S (70 kWh) heran.

Mit Starkstrom soll eine 80-Prozent-Ladung in 60 Minuten möglich sein, an der Haushalts-Steckdose sind es neun Stunden. Beide Werte klingen angesichts der großen Batteriekapazität optimistisch, aber man wird sehen.

In den USA soll der Bolt 30.000 US-Dollar kosten, das entspricht rund 26.500 Euro. Da in den USA Preise für gewöhnlich ohne Steuern angegeben werden (weil sie sich in den einzelnen Bundesstaaten unterscheiden), muss man bei uns wohl von rund 32.000 Euro ausgehen.

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