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Leichtes Mädchen

Mit Leichtbau-Teilen knackt die Lotus Elise Sprint die 800-Kilo-Marke. Optisch erkennbar an seitlichen Zierstreifen und Carbon-Abdeckungen.

mid/Mst

Zu viel Gewicht tut weder Mensch noch Maschine gut. Daher hat Lotus bei der Elise Hand angelegt und den kompakten Sportwagen auf Diät gesetzt. Als Elise Sprint bringt sie jetzt nur 798 Kilo auf die Waage.

Zahlreiche Leichtbau-Komponenten sorgen bei der Sprint-Variante für insgesamt 41 Kilo Gewichtseinsparung. Neun Kilo durch eine Lithium-Ionen-Batterie, die Lotus-Carbon-Sportsitze sparen sechs Kilo ein, fünf Kilo leichter sind die neuen Räder aus geschmiedetem Aluminium.

Dazu kommen Carbon-Teile wie die Motorhaube und eine Heckscheibe aus Polycarbonat, was weitere sechs Kilo einspart. Ab Mai 2017 sind außerdem vier Kilo leichtere, zweiteilige Bremsscheiben sowie Einstiegsleisten aus Carbon optional verfügbar.

Das sorgt für noch bessere Werte bei der Beschleunigung auf Tempo 100. In 6,3 Sekunden schafft die Elise Sprint mit 100 kW/136 PS den Spurt, die Elise Sprint 220 mit 162 kW/220 PS absolviert ihn in 4,5 Sekunden.

Aufgrund des niedrigen Gewichts sind die Emissionen zudem geringer: 149 g CO2 je Kilometer gibt Lotus für den 1,6 Liter-Motor und 173 g für den 1,8-Liter-Motor an. Ein echtes Highlight im Innenraum ist die offene Kulisse des 6-Gang-Schaltgetriebes. Das sieht nicht nur richtig cool aus, sondern spart ebenfalls ein paar hundert Gramm.

Ab April Ist die Elise Sprint verfügbar. DIe Deutschland-Preise lauten: 47.300 Euro für das Modell mit dem kleinere Motor, die Elise Sprint 220 kostet ab 56.300 Euro. Österreich-Preise stehen noch nicht fest.

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