Autowelt

Inhalt

Hyundai und Audi: Brennstoffzellen-Allianz

Geteilter Brennstoff

Hyundai und Audi schließen eine Allianz mit Blick auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Das Ziel: Innovationsführerschaft bei vertretbaren Kosten.

mid/rlo

Auf der Suche nach alternativen Antrieben von morgen schmieden Autobauer auch gerne mal Allianzen mit Konkurrenten. Jüngstes Beispiel: Hyundai und Audi haben jetzt ein Abkommen mit Blick auf Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEV) geschlossen.

Im Rahmen der neuen Partnerschaft werden Hyundai und Audi gemeinsam die Entwicklung von FCEVs vorantreiben, um die Automobilindustrie in eine nachhaltigere Zukunft zu führen, heißt es. Die Vereinbarung gilt aber auch für weitere Unternehmen beider Partner, darunter Kia und die Audi-Muttergesellschaft Volkswagen AG. Über die Dauer der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Partnerschaft wird die gemeinsamen Kapazitäten in der Forschung und der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie stärken, um die Präsenz der beteiligten Unternehmen auf dem FCEV-Markt zu erhöhen. Das Abkommen umfasst daher auch den gegenseitigen Zugang zu Brennstoffzellenkomponenten. In einem ersten Schritt wird Hyundai seinem neuen Vertragspartner Zugang zu Komponenten gewähren. Dabei handelt es sich um Teile, die auf dem Know-how aus der Entwicklung der Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge ix35 Fuel Cell und dem bald erscheinenden Nexo basieren.

Hyundai und Audi haben außerdem vereinbart, Möglichkeiten für einen Ausbau ihrer Zusammenarbeit zu sondieren. Dieser Schritt werde darauf abzielen, neue Industriestandards in der Brennstoffzellen-Technologie zu setzen, die Entwicklung von FCEVs zu beschleunigen und Innovationen in dieser Technologie voranzutreiben, um Kunden somit erweiterte Mobilitätsoptionen zu bieten.

"Die Brennstoffzelle ist die zweckmäßigste Form des elektrischen Fahrens und damit ein starker Aktivposten in unserem Technologieportfolio für die emissionsfreie Mobilität der Zukunft", sagt Peter Mertens, Entwicklungsvorstand der Audi AG. Für den Durchbruch dieser nachhaltigen Technologie seien Kooperationen ein cleverer Weg, um eine Innovationsführerschaft mit attraktiven Kostenstrukturen zu erreichen, betont der Audi-Entwicklungsvorstand.

Drucken

Ähnliche Themen:

24.02.2018
Zukunftsträchtig

Mit Brennstoffzelle an Bord kann der Hyundai Nexo auch ohne schweren Batteriespeicher elektrisch und damit lokal emissionsfrei fahren. Erster Test.

17.01.2018
Grüne Welle

Hyundai präsentiert mit dem Nexo sein bereits zweites Brennstoffzellen-Fahrzeug nach dem ix35. Sein Elektromotor bringt es auf 163 PS.

08.01.2018
Brennstoffzelle 2.0

Hyundai zeigt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas zum ersten Mal auf einer Messe sein künftiges Brennstoffzellenfahrzeug Nexo.

Ennstal-Classic 2018 Interview: VW-Motorsportchef Enzinger

Der Motorsport-Verantwortliche im VW-Konzern im Gespräch über die Rekordfahrten von Porsche und einen möglichen Formel 1-Einstieg.

Urbanes Spaßmobil BMW C 400 X - Roller im ersten Test

Wir testen den neuen Mittelklasse-Roller BMW C 400 X auf Herz, Nieren und seine Qualitäten als wendiges City-Mobil für täglich nötige Fahrten.

Legende fürs Gelände Neuer Jeep Wrangler - Offroad-Test

Im Offroad-Parcours von Spielberg führen wir den neuen Jeep Wrangler auf unwegsames Terrain, und das führt zu jeder Menge Fahrspaß.

Rallye-WM: Interview Ogier will Blatt im Titelkampf wenden

Sébastien Ogier gefällt sich in der Rolle des Jäger und glaubt, dass er Thierry Neuville im Kampf um den Titel noch abfangen kann.