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Porsche-Geburtstag mit Speedster-Premiere Porsche 911 Speedster Concept

Flach, breit, fahrbereit

Die Studie 911 Speedster Concept schenkt sich Porsche selbst zum 70. Geburtstag. Über eine Serienfertigung wird demnächst entschieden.

mid/rhu; Fotos: Porsche (14), Jutta Bernhard/mid (1)

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Mit jetzt exakt 70 Jahren zählt Porsche ja schon zur eher gesetzteren Generation. Aber die Sportwagenbauer sind im Lauf der Jahrzehnte kein bisschen leise oder gar müde geworden und beschenken sich selbst zum Jubiläum mit einer ganz besonderen Studie: Der 911 Speedster Concept soll eine Brücke vom Porsche 356 "Nr. 1" Roadster, der am 8. Juni 1948 seine Betriebserlaubnis erhielt, bis in die Gegenwart schlagen.

Puristisch, offen, sofort fahrbereit und äußerst begehrenswert: Die Studie ist komplett auf das reine, unverfälschte Fahrerlebnis ausgelegt, dazu nutzt der Spezial-911er unter seiner zweifarbigen Hülle die Antriebstechnik der aktuellen GT-Modelle. Seine Weltpremiere feierte der Speedster in einem ganz besonderen Rahmen: Auf der Geburtstags-Party zum 70. mit der kompletten Führungscrew der Zuffenhauser um Dr. Wolfgang Porsche, hochrangigen Politikern und weiteren Ehrengästen im Porsche-Museum.

"Die Studie gibt einen Ausblick auf ein mögliches Serienmodell, das 2019 vorgestellt werden könnte", heißt es bei den Sportwagenbauern. Die endgültige Entscheidung darüber werde in den nächsten Monaten fallen.

Typisch Speedster ist der verkürzte Scheibenrahmen, statt des Verdecks verfügt die Studie - ganz dem historischen Vorbild verpflichtet - über ein leichtes Tonneau-Cover, das den Innenraum des geparkten Fahrzeugs vor Regen schützt und mit acht so genannten Tenax-Knöpfen befestigt wird.

Auch an die Doppelhutze, die seit dem 911 Speedster von 1988 zwingend zu dieser Sportwagen-Bauart gehört, haben die Designer gedacht. Zwischen den beiden Höckern sind zwei schwarz abgesetzte Lamellen montiert, auf dem durchsichtigen Windschott aus Plexiglas ist das "70 Jahre Porsche"-Logo eingraviert.

Das Fahrwerk kommt weitestgehend aus dem 911 GT3. Die 21-Zoll-Felgen im Fuchs-Design sind hochglanzpoliert und mit einem Zentralverschluss versehen. Die Auspuffanlage mit Titan-Endrohren und den Antriebsstrang inklusive manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe haben die GT-Entwickler beigesteuert. "Der Sechszylinder-Boxermotor leistet über 500 PS und erreicht Drehzahlen von bis zu 9.000 U/min", heißt es aus Stuttgart. Keine Frage: Das Geburtstagsständchen aus den zwei dicken Endrohren der Studie dürfte ziemlich vernehmlich ausfallen.

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