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VW investiert in Feststoff-Batterien

Elektro-Fortschritt

Mit einer Feststoffzellen-Batterie würde ein VW E-Golf gut doppelt so weit kommen, daher engagiert sich Volkswagen jetzt in diesem Bereich.

mid/rhu

Die Feststoff-Batteriezellen-Technologie gilt als aussichtsreichster Ansatz für die Elektromobilität der Zukunft. Aus gutem Grund: Mit einem solchen Akku würde sich zum Beispiel die Reichweite eines VW E-Golf von derzeit 300 auf rund 750 Kilometer erhöhen. Deshalb intensiviert der Volkswagen-Konzern jetzt seine Beteiligung an der QuantumScape Corporation und gründet mit den kalifornischen Spezialisten ein neues Gemeinschaftsunternehmen.

Höhere Energiedichte, höhere Hitzebeständigkeit, kaum Selbstentladung und bessere Schnellladefähigkeit: Das sind die Vorteile der Technologie gegenüber den aktuellen Lithium-Ionen-Akkus. "Bei gleicher Größe eines aktuellen Batteriepakets werden durch die Feststoff-Batterie elektrische Reichweiten ermöglicht, die auf dem Niveau von konventionellen Antrieben liegen", heißt es bei VW.

Doch trotz des vielversprechenden Ansatzes: Fortschritte waren bisher nur schwer zu erreichen, denn der Stromfluss ist für eine spontan hohe Leistungsabgabe nicht schnell genug. Laut VW war bisher kein anderer Hersteller in der Lage, die hohen Leistungsanforderungen der Automobilbranche zu erfüllen.

Durch die verstärkte Zusammenarbeit wollen die Wolfsburger die Vermarktung der Feststoff-Batterien von QuantumScape beschleunigen. Volkswagen investiert umgerechnet 86 Millionen Euro in QuantumScape und wird damit zum größten automobilen Anteilseigner des Unternehmens. Langfristiges Ziel ist die Errichtung einer Produktionsanlage für Feststoff-Batterien bis 2025.

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