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Das Baby wächst

Die dritte Generation des BMW 1er nützt erstmals die aktuelle Frontantriebs-Architektur, die ein markant verbessertes Raumangebot mit sich bringt.

mid/wal

BMW ließ in die fünfjährige Entwicklung des neuen 1er alle Erfahrungen einfließen, die man über die vergangenen Jahre mit der Frontantriebs-Technologie bei anderen Modellen gesammelt hat, das soll den Schmerz der Enthusiasten über den Verlust des Hinterradantriebs schmälern.

Schauplatz für die Messepremiere des neuen 1er ist die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main im September 2019. Die weltweite Markteinführung beginnt am 28. September 2019.

Was die neue Frontantriebs-Architektur in jedem Fall bringt, sind verbesserte Platzverhältnisse bei nahezu gleicher Grundfläche. Dies kommt den Passagieren vorne (Motor quer statt längs eingebaut) und im Fond (aufgrund des Wegfalls des Kardantunnels) zugute und ermöglicht auch einen größeren Gepäckraum (kompaktere Hinterachse).

Der ausschließlich fünftürig angebotene neue BMW 1er ist mit 4.319 Millimetern Länge um fünf Millimeter kürzer als der Vorgänger. In der Breite (jetzt 1.799 mm) hat er 34 Millimeter dazugewonnen, in der Höhe (1.434 mm) 13 Millimeter. Der Radstand beträgt 2.670 Millimeter und ist damit um 20 Millimeter kürzer als bei der zweiten Generation.

In der Frontansicht zeigt der 1er sein neues Gesicht und neu interpretierte BMW-Ikonen. Die charakteristische BMW-Niere ist größer, deutlich präsenter und erstmals auch in dieser Modellreihe als in der Mitte verbundenes Element ausgeführt.

Das sportliche Topmodell M135i xDrive trägt eine markante und aus dem Motorsport inspirierte Mesh-Niere mit einem dreidimensional gestalteten Gitternetz anstelle der klassischen Nierenstäbe. Die Frontscheinwerfer sind jetzt schräg angestellt und verleihen dem Fahrzeug eine frische, jugendliche Wirkung.

Der Kompaktwagen erreicht sowohl mit Frontantrieb als auch mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive ein Plus an Agilität im Vergleich zu seinem Vorgänger. Ein wichtiger Baustein dafür ist die aus dem elektrischen BMW i3s bekannte ARB-Technologie (Aktornahe Radschlupfbegrenzung), die jetzt ihre Premiere in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor feiert und eine noch deutlich feinfühligere und schnellere Regelung ermöglichen soll.

Beim neuen BMW 1er kommen 3-Zylinder- und 4-Zylindermotoren der neuesten Generation der BMW EfficientDynamics Antriebsfamilie zum Einsatz, die dank vieler Detailverbesserungen sparsamer, emissionsärmer und zum Teil leistungsstärker sind.

Zum Marktstart stehen drei Dieselmotoren und zwei Benzinmotoren von 85 kW/116 PS beim BMW 116d bis 225 kW/306 PS beim BMW M135i xDrive zur Verfügung. Dessen neues Triebwerk ist der leistungsstärkste 4-Zylindermotor von BMW.

Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h erledigt der BMW M135i xDrive in 4,8 Sekunden (4,7 Sekunden mit M Performance Paket, verfügbar ab 11/2019), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (abgeregelt).

Trotz dieser beachtlichen Fahrleistungen begnügt er sich laut BMW kombiniert mit 6,8 bis 7,1 Litern Kraftstoff je 100 Kilometer und stößt 155 bis 162 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Die Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp, der 116d bereits die ab Anfang 2020 gültige Norm Euro 6d.

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