AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Lohnt sich Ende 2019 der Umstieg in die Elektromobilität?

Elektro-Frage

E-Roller und Elektroautos sind als Alternative in aller Munde. Doch lohnt bereits jetzt ein Verzicht auf benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge?

Foto: Daimler

Der weltweite Klimawandel ist in aller Munde und viele Menschen möchten ihren eigenen Beitrag dazu leisten, die Umwelt zu entlasten. E-Roller und Elektroautos scheinen da als willkommene Alternative, um zumindest lokal emissionsfrei zu reisen. Doch ist die innovative Technik bereits so weit vorangeschritten, dass sich ein vollständiger Verzicht auf benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge lohnt? Wie hoch ist die Reichweite moderner E-Autos? Und was bringt die emissionsfreie E-Mobilität überhaupt, wenn die Elektro-fahrzeuge dann doch mit Strom aufgeladen werden, der aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird?

Diesen Fragen werden wir im folgenden Artikel nachgehen, außerdem erfahren Sie, wie effektiv Android Auto nach der Einrichtung alle Fahrzeuge beim sicheren Fahren unterstützen kann.

Die Reichweite von Elektrofahrzeugen: Für den Stadtverkehr durchaus ausreichend

Einige namhafte Hersteller haben bereits ein eigenes Elektroauto auf den Markt gebracht. Wie auch bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist die Ausstattung dabei flexibel wählbar, sodass sich der günstige Einstiegspreis für die Standard-Ausführung beliebig erhöhen lässt. Doch der gesteigerte Komfort einer individuellen Ausstattung der E-Fahrzeuge kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuell in allen E-Autos ve-bauten Batterien nach einer gefahrenen Strecke von maximal 400 Kilometern für mehrere Stunden aufgeladen werden müssen.

Wer also mit dem Elektroauto in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fahren möchte, muss eine entsprechend lange Reisezeit einplanen. Ein weiteres Problem besteht derzeit außerdem darin, dass es kaum Elektrotankstellen gibt. Leider sind die Akkus auch nicht austauschbar. In diesem Fall wäre ein Wechsel viel einfacher und das E-Auto wäre binnen weniger Minuten wieder bereit für die Weiterfahrt.

Sind Hybridfahrzeuge die Lösung des Klimaproblems?

Viele Busse im öffentlichen Nahverkehr fahren mit Unterstützung von Strom. Auch bei Autos kann ein derartiger Antrieb dabei helfen, das Klima weniger zu erwärmen. Während klassische Hybrid-Fahrzeuge nur unter bestimmten Bedingungen und dann nur wenige Kilometer lang rein elektrisch fahren, kommen Plug-in-Hybride sogar bis zu 50 Kilometer weit im Strom-Betrieb. Erst danach geht es mit Benzin oder Diesel weiter.

Derzeit sind Hybridfahrzeuge umweltfreundlicher als rein mit herkömmlichem Kraftstoff betriebene Autos. Um die Reichweite oder den Ladezustand der Batterie brauchen sich Fahrer von Hybridautos keine Sorgen machen. Plug-in-Modelle machen aus Umweltsicht allerdings nur dann Sinn, wenn die Batterie täglich geladen wird. Zwar funktioniert die Technik auch ohne Laden, dann muss allerdings der Verbrennungsmotor den Strom für den Elektromotor herstellen, was den Verbrauch massiv erhöht.

In jedem Fall lassen sich mit Hybrid-Fahrzeugen auch lange Strecken zurücklegen, während reine Elektroautos und besonders E-Scooter oder E-Roller derzeit nur für den Einsatz im Nahbereich zu empfehlen sind. Und letztere sind natürlich nur dann eine sinnvolle Umwelt-Alternative, wenn man sie anstelle eines Autos benützt. Fährt man mit dem E-Roller anstatt zu Fuß zu gehen oder den Bus zu benützen, kehrt sich sein Nutzen ins Gegenteil um und wird zum Schaden.

Sicher unterwegs mit jedem Fahrzeug: Android Auto bietet interaktive Fahrunterstützung

Die Fotomedienfachfrau Janin Kaiser hat nach ihrem Fachstudium der Informatik ihre Leidenschaft für Datensicherheit entdeckt. Für das bekannte online Magazin Home&Smart.de recherchiert Janin Kaiser die neuesten Aktualisierungen zum Schutz von Verbrauchern und gibt ihr Expertenwissen rund um Überwachungssensoren und Netzwerkanalysen, aber auch zu Smart Home Themen wie Entertainment-Gadgets in ihren interessanten Blogbeiträgen weiter. Hier erfahren Sie, wie sich die interaktive Fahrunterstützung von Android Auto installieren lässt, aber auch, wie Sie Ihre Daten davor schützen können, dass Fremdfirmen diese auslesen und verarbeiten.

Nicht nur für die Sicherheit auf der Straße oder beim Einparken kann Android Auto gute Dienste leisten, das Reisevergnügen wird außerdem dadurch vergrößert, dass Musikstreamingdienste im Auto genutzt werden können und auch auf die angesagten Messenger zugegriffen werden kann. Während der Fahrt bietet dieser Service vor allem für Mitfahrer Abwechslung zur eintönigen Fahrt auf der Autobahn, per Spracheingabe lassen sich jedoch ebenfalls vom Fahrer Nachrichten verschicken.

Navigation im Auto und bei anderen E-Fahrzeugen

Über Android Auto ist es weiterhin möglich, die bekannten Navigationsapps aus dem Internet zu verwenden. So wird die zusätzliche Installation eines kostspieligen Navigationsgeräts überflüssig, das eigene Smartphone ist ohnehin immer dabei und reicht völlig aus, um sicher von A nach B zu fahren. Bei E-Rollern und E-Scootern, aber auch bei E-Autos, werden vielerlei hilfreiche Informationen im Display angezeigt, so zum Beispiel der aktuelle Ladestand des Akkus, die bereits gefahrene Strecke, aber auch wie viele Kilometer noch zurückgelegt werden können kann herstellerbedingt angezeigt werden.

Einige Hersteller von Elektrorollern bieten zusätzliche Apps an, mit denen jede Fahrt gespeichert werden kann. Es gibt auch Sicherheitsmechanismen, wie eine Wegfahrsperre für den E-Roller, welche sich über die App einschalten lässt. Leider ist diese Sicherheitsmaßnahme bei einigen Herstellern nicht optimal durchdacht: Wird der entsprechende Elektroscooter ausgeschaltet, erlischt die Verbindung mit der App und das Gerät kann einfach davongeschoben werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Das Gibbon-Haus des Zoo Salzburg wird künftig von Suzuki Austria unterstützt, nachdem die fünfmonatige Corona-Schließung eine große finanzielle Herausforderung bedeutete.

Der 60°-Lamborghini V12 im Rückblick

Das Flaggschiff-Aggregat von Lamborghini

Seit 1963 baut Lamborghini Sportwagen - und immer hatten sie V12-Motoren. Zeit für einen Rückblick auf fast 50 Jahre Motorenbau mit Gänsehaut-Garantie.

4,6 Meter lang, 608 Liter Kofferraum, mit Plug-in-Hybrid

Der Peugeot 308 SW steht in den Startlöchern

Peugeot zieht das Tuch von der Neuauflage des Peugeot 308 SW. Verkaufsstart für die Kombi-Version des französischen Kompakten ist Ende 2021.

Warnmeldungen direkt auf das Smartphone

Fords Alarmanlage kommuniziert mit dem Besitzer

Mit SecuriAlert präsentiert Ford ein kostenlose Alarmanlage nun auch für ihre Pkw, die Fahrzeughalter über Diebstahlversuche oder sonstige ungewöhnliche Vorgänge bei ihrem Auto automatisch über Smartphone-App informiert.

Opel Grandland bald ohne X

Das nächste SUV mit dem Visier

Im Herbst rollt das rundum aufgefrischte Kompakt-SUV Grandland auf die Straßen, wie beim kleinen Bruder Mokka streicht Opel dabei auch gleich das X aus seinem Namen. Weiters gibt es mehr Sicherheit und eine breite Bildschirm-Front im Cockpit.

VW Abgasskandal: Klage erfolgreich

Erster Österreicher erhält Entschädigung von VW

Der Kläger aus dem Burgenland bekommt für seinen zehn Jahre alten Passat Schadenersatz in Höhe von 9.639,34 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig. Man geht davon aus, dass auch die anderen Klagen gewonnen werden können.