Autowelt

Inhalt

Flotte Frischluft: Porsche 911 Cabriolet Porsche 911 Cabrio 2019

Nach oben offen

Mit dem neuen Porsche 911 Cabriolet legt Porsche sechs Wochen nach dem Coupé die offene Variante zur neuesten Modellgeneration nach.

mid/Mst

Wenn aus Zuffenhausen die Ankündigung kommt, dass ein neuer 911er im Anmarsch ist oder auch nur eine Modellvariante des Kult-Sportwagens, hält die Auto-Welt den Atem an. Jetzt ist es wieder soweit: Porsche zeigt das neue 911 Cabriolet. Es ist ein waschechter Elfer.

Gerade einmal sechs Wochen sind seit dem Debüt des neuen 911 Coupés vergangen, schon zeigt Porsche den Elfer für Frischluft-Fans. Das Design ist klar, nimmt neue Akzente des aktuellen 911 auf und überträgt die klassische Linienführung des Ur-Elfers - beziehungsweise des ersten Cabrios von 1982 - ins Jahr 2019. Ein Produktfeuerwerk verspricht Porsche in diesem Jahr, das Cabrio macht den Anfang.

 Porsche 911 Cabrio 2019

Das 911 Cabrio fährt mit vollautomatischem Stoffverdeck mit fester Glas-Heckscheibe vor. Neu entwickelt hat Porsche die Hydraulik der Stoffhaube, zwölf Sekunden dauert das Öffnen des Verdecks. Bis 50 km/h kann es geöffnet oder geschlossen werden. Ein elektrisch ausfahrbares Windschott sorgt für mehr Komfort dank weniger Windverwirbelungen im Innenraum.

Das 911 Cabriolet ist als Carrera S mit Hinterrad- und als Carrera 4S mit Allradantrieb ab sofort bestellbar. Als 911 Carrera S Cabriolet kostet der Sportwagen mindestens 164.155 Euro (Deutschland: 134.405 Euro), das 911 Carrera 4S Cabriolet kostet ab 172.492 Euro (D: 142.259 Euro).

Beide Modellvarianten werden vom bekannten 3-Liter-Sechszylinder-Boxer im Heck befeuert, der 331 kW/450 PS leistet und 530 Newtonmeter an maximalem Drehmoment bereitstellt. Optimierte Turbolader sollen Verbrauch und Schadstoffausstoß reduzieren.

Der Carrera S benötigt 3,9 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100, der 4S 3,8. Tempo 306 beziehungsweise 304 ist die Höchstgeschwindigkeit. Optional ist das Sport Chrono-Paket verfügbar inklusive Mode-Schalter am Lenkrad.

Außerdem kann der offene 911 auch mit adaptivem Fahrwerk geordert werden. Neu seit dieser Modellgeneration: Für hinterrad- und allradgetriebene 911 gibt es nur noch die verbreiterte Alukarosserie.

Für Sicherheit sorgen der serienmäßige - neu entwickelte - "Wet Mode", der Wasser auf der Straße erkennt, den Fahrer warnt und die Regelsysteme anpasst, der Warn- und Brems-Assistent, der Park-Assistent inklusive Rückfahrkamera, der beim Cabriolet ebenfalls Serie ist. Optional sind ein Nachtsicht-Assistent mit Wärmebildkamera sowie der Abstandstempomat mit Stop-and-go-Funktion zu haben.

Drucken

Ähnliche Themen:

07.05.2019
Exklusiver Purismus

Vom Konzeptfahrzeug für Messebesucher bis zum fertigen Serienauto ist es oft ein großer Sprung. Nicht so beim Porsche 911 Speedster.

20.01.2016
Turbo-Turbo

Auch der 911 Carrera verfügt jetzt über einen Turbomotor, das macht den Porsche Turbo somit zum Turbo-Turbo. Wir fahren mit bis zu 580 PS.

25.03.2015
Klassentreffen

Am Circuito Ascari lässt Porsche alle neun GTS-Modelle aus fünf Modellreihen antreten - Boxster, Cayman, 911, Panamera und Cayenne.

Mit Stil auf Touren Oldtimerfahrt mit Wolfgang Böck

Die Ausfahrt der Oldtimer-Freunde am 21. Juli hat sich als liebgewordene Tradition im Veranstaltungsprogramm der Schloss-Spiele Kobersdorf etabliert.

GP von Kanada Ferrari will Strafe neu bewerten lassen

Ferrari hat zwar keinen Protest gegen die Bestrafung von Sebastian Vettel in Kanada eingelegt, fordert jedoch deren Neuüberprüfung.

Dolce Vita Neu: Vespa Sei Giorni II Edition

Ab sofort geht die Vespa Sei Giorni II Edition mit dezenten Design-Updates und dem stärksten Motor in der Geschichte der Vespa an den Start.

WRC: Sardinien-Rallye Toyota-Boss entschuldigt sich bei Tänak

Ott Tänak hat aufgrund eines technisches Problems den Sieg auf Sardinien verpasst – nun entschuldigte sich sogar Akio Toyoda dafür.