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Seat: Investitionen in die Zukunft
SEAT

Seat lässt die Milliarden fließen

Die Marke, die sich schon seit Jahren mit besonders jungen Kunden hervortut, will noch innovativer, nachhaltiger und nebenbei auch stärker werden.

Mag. Severin Karl

Beim kürzlich vorgestellten Investitionsplan spricht Seat-Finanz-Vorstand Carsten Isensee von 5 Milliarden Euro, die in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. An erster Stelle stehen dabei Elektrofahrzeuge, ab 2025 will man in der eigenen Fabrik in Martorell BEVs (Battery Electric Vehicles) produzieren. Der ursprünglich als Seat vorgestellte el-Born, der nun doch unter dem Schwesterlabel Cupra vermarktet wird, wird bald im aufwändig umgestalteten VW-Werk in Zwickau produziert. Es ist das erste von vornherein als reines BEV geplante Modell der Spanier.

Zwischen Masse und Premium

Cupra ist einer der wesentlichen Punkte, wie sich Seat zukunftssicher aufstellen will. Bisher gab es da nur den aufgepimpten Seat Ateca, doch mit dem Formentor, der auch als Plug-in-Hybrid erhältlich sein wird, folgt noch heuer das erste eigene Modell, später eben der el-Born. Seat Vize-Präsident Wayne Griffith beschreibt die Essenz von Cupra so: „Wir liegen damit zwischen Massenmarkt und Premiummarkt, diese Position bietet großes Potenzial für Wachstum.“

In den Cupra-Schauräumen sollen „Cupra-Masters“ die Fahrzeuge nicht nur an den Mann bringen, sondern für persönliche Betreuung sorgen. Ein weiterer Faktor, der Seat künftig prominenter werden lässt, ist die Submarke Mó, die das Thema Mikromobilität bespielt. Post-Corona rechnet man laut Griffith auch bei den elektrischen Zweiradlösungen mit einem starken Interesse der Kunde. Das Händlernetz ist in Zukunft also mehr ein Mobilitätshub – ein echter Wettbewerbsvorteil in einer Welt, wo die Bevölkerung zwischen zwingend nötigem eigenem Auto und tatsächlichem Mobilitätsbedarf zerrissen scheint. In der Seat-Heimatstadt soll Mó mit einem Abo-Modell starten „Barcelona ist unser Spielplatz, bevor es in den Rest der Welt geht“, so Griffith.

Elektro kommt, Diesel bleibt

Beim Thema Elektromobilität ist Isensee eines wichtig: An einem Strang zu ziehen. „Wir wollen die Transformation der Automobilindustrie in Spanien vorantreiben. Mehr denn je ist heutzutage Zusammenarbeit der Schlüssel. Um die Zukunft der spanischen Automobilindustrie zu sichern, benötigen wir die Zusammenarbeit mit den zentralen, regionalen und lokalen Regierungen. Ohne Kooperationen geht es nicht. Insofern ist der von der spanischen Regierung abgesegnete Plan ein Schritt in die richtige Richtung, um den Automobilsektor weiter auszubauen.“
Ist 100 Prozent Elektro also das Ziel? Nein, vorerst nicht: „Ich denke, wir müssen alle Antriebe in Zukunft berücksichtigen, gerade bei SUVs ist der Diesel auch weiterhin ein wichtiges Thema“, versichert Griffith.

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