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Erstmals Passagiere im Hyperloop

Am 8. November wurde in Nevada der Hyperloop mit Menschen an Bord gelauncht. In 15 Sekunden wurden 500 Meter zurückgelegt, deshalb auch nur mit 172 km/h – 1.000 km/h sind das Ziel für die Zukunft.

Mag. Severin Karl

Es soll nichts anderes als die Revolution des Transportwesens sein: Erdacht von Elon Musk, vorangetrieben von Virgin-Gründer Richard Branson, könnte der Virgin Hyperloop Menschen mit 1.000 km/h durch eine Vakuumröhre transportieren. Der erste Test mit Passagieren an Bord verlief kurz und knackig, Josh Giegel, Co-Gründer and Chief Technology Officer, und Sara Luchian, Director of Passenger Experience, legten in der Wüste von Nevada einen halben Kilometer zurück und benötigten dafür 15 Sekunden.

Später mit 28 Personen an Bord
"Mit dem heutigen erfolgreichen Test haben wir gezeigt, dass dieser Innovationsgeist tatsächlich die Art, wie Leute in den kommenden Jahren leben, arbeiten und reisen werden, ändern wird", sagt Branson und verweist auf die letzten Jahre, in denen an der neuen Technologie gearbeitet wurde. Giegel bemühte gar das Neil-Armstrong-Zitat vom "giant leap", dem großen Schritt "in Richtung eines ultimativen Traums". Das eigens gebaute Demonstrationsfahrzeug war tatsächlich nur für zwei Passagiere ausgelegt, künftige Pods sollen 28 Personen Raum bieten. Luchian: "Wie könnte man die Zukunft besser gestalten, wenn nicht mit einem Erlebnis aus erster Hand?"
Der Test wurde von unabhängigen Prüfern der ISA (Independent Safety Assessor) begleitet, in den USA werden bereits Regulatorien für den Einsatz des Hyperloop ausgearbeitet. Der Bau von Strecken ist aber nicht einfach, dennoch gibt es aus Europa und auch aus dem arabischen Raum zahlreiche Interessensbekundungen für die menschliche Rohrpost.

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